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Aus der Vereinschronik

Vereinsgründung
Der Verein für Volksmusik und Volkstanz „D’Blutenburgler“ e.V. wurde am 11. Juni 1982 von 16 Mitgliedern des Heimat- und Volkstrachtenvereins „D’Würmtaler Menzing“ e.V. gegründet. Die Gründungsmitglieder waren (in alphabetischer Reihenfolge):
Erwin Berg, Felicitas Dinkel, Edeltraud Gonnert, Bernhard Kirchner, Sylvia Kirchner, Hilde Lampe, Lothar Lampe, Hans Menzinger, Margarethe Merk, Walter Merk, Resi Osterholzer, Willi Osterholzer, Silva-Maria Satzl, Katharina Schiener, Georg Schuhmacher, Irmgard Schuhmacher und Luise Zänger.

Nachdem in den ersten drei Jahren der Verein wegen vielfältiger anderer Aufgaben der Mitglieder im Verein „D’Würmtaler Menzing“ kaum Aktivitäten entfaltete, fanden auf der Jahreshauptversammlung am 2. Dezember 1985 satzungsgemäß Neuwahlen statt.

Mit dem neuen Vorstand unter Franz Wiedemann (Vorsitzender), Hans Menzinger (stellvertretender Vorsitzender) und Edeltraud Gonnert (Kassier) kam nun Leben in den Verein. Als vorrangiges Ziel hat sich der Verein die Pflege und Erhaltung der heimatlichen Volkstänze, der Volksmusik, des Volksliedes, der Mundart und des Brauchtums zur Aufgabe gemacht.


Volkstanz
Im April 1986 wurde der erste Volkstanzkurs durchgeführt, der erste öffentliche Volkstanz fand am 9. Mai 1986 im Pfarrsaal St. Raphael an der Lechelstraße statt. Über das ganze Jahr hinweg veranstaltet unser Verein in der Regel jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat Volkstanzübungsabende. Veranstaltungsort ist das Alten- und Service-Zentrum in der Packenreiterstraße 48. Interessierte Gäste sind zu einem „Schnupperabend“ jederzeit herzlich eingeladen.


Singkreis und Musikgruppen
Innerhalb unseres Vereins hat sich ein eigener Singkreis herausgebildet, der regelmäßig übt und bei vereinsinternen wie auch öffentlichen Veranstaltungen gelegentlich auftritt. Ferner gehören dem Verein verschiedene Musikantengruppen an. Die Anschaffung von Musikinstrumenten fördert der Verein unter anderem durch zinslose Darlehen an seine Mitglieder.

 

Hoagartn
Am 21. Juni 1986 lud der Verein zu seinem ersten Hoagartn in den Jella-Lepman-Saal von Schloss Blutenburg. Bei nachfolgenden Volksmusikveranstaltungen, die jeweils im „Alten Wirt“ stattfanden, konnten Kontakte zu zahlreichen Volksmusikanten geknüpft werden, die seither immer wieder gerne bei uns aufspielen.


Adventssingen
Seit Dezember 1986 erfreuen wir die Obermenzinger Bevölkerung - und natürlich deren Freunde und Gäste - regelmäßig mit einem Adventssingen wechselweise in einer der drei historischen Kapellen von Obermenzing (St. Georg, St. Wolfgang, Schloss Blutenburg). Auch Passionssingen hat der Verein schon veranstaltet.


Weihnachtsmarkt und Krippenausstellung
Ebenfalls im Jahr 1986 fand erstmals der Blutenburger Weihnachtsmarkt statt. Unser Verein initiierte diesen Markt in enger Zusammenarbeit mit dem damaligen Vorsitzenden des Verein der Freunde Schloss Blutenburg e.V., Wolfgang Vogelsgesang, und dem damaligen Vereinsgeschäftsführer Frieder Vogelsgesang. Der Blutenburgverein übernahm die gesamte organisatorische und finanzielle Abwicklung mit Behörden und Marktteilnehmern und tritt öffentlich als Veranstalter auf. Seit Anbeginn war unser Verein für die Erstellung und Pflege der Hütten, Auf- und Abbau des Marktes sowie die Organisation der regelmäßig viel bestaunten Krippenausstellung im Kleinen Saal von Schloss Blutenburg zuständig. Seit Mitte der 1990er Jahre bis einschließlich 2002 hatten wir darüber hinaus die gesamte Organisation des Marktes übernommen.

Nach dem Tode von Wolfgang Vogelsgesang im Jahr 2000 gestaltete sich die Zusammenarbeit mit dem neuen Vereinsvorstand des Verein der Freunde Schloss Blutenburg als zunehmend schwierig. Der amtierende Vorsitzende, Herr Andreas Ellmaier, hatte bereits 1999 den gemeinsamen Vertrag gekündigt, damals noch in Funktion als Stellvertretender Vorsitzender. Zähe Verhandlungen führten zu einer neuen Vereinbarung und weiteren drei gemeinsamen Märkten. Nach Abschluss des Marktes 2002 sahen wir uns gezwungen,  unsererseits den Vertrag zu kündigen, in der Hoffnung auf ein klärendes Gespräch von Vorstandschaft zu Vorstandschaft. Ein derartiges Gespräch wurde uns leider verweigert.

In der Adventszeit 2003 zogen wir daher mit unserer Krippenausstellung, ergänzt durch Adventskalender aus der umfangreichen Sammlung von Elvira Wiedemann, in den Obermenzinger Zehentstadel um und erhielten für diesen Schritt großen Zuspruch. Seither haben wir die Ausstellung im Zehentstadel immer weiter optimiert und unter anderem das große Eingangstor zum Zehentstadel durch eine Türkonstruktion mit zwei Türen ergänzt. Hierdurch verbleibt die Wärme besser im Stadl und lässt unsere Gäste bei einem Stück selbst gebackenen Kluchen, einem Haferl Glühwein und der Umrahmung mit Volksmusik gerne in der Krippenausstellung länger verweilen.

 

Obermenzinger Dorffest
In den Jahren 1991 bis 1996 organisierte unser Verein im Auftrag des Verein der Freunde Schloss Blutenburg e.V. jeweils Mitte Juni das vorher schon traditionelle Obermenzinger Dorffest im Hof von Schloss Blutenburg. Da unser Verein das alleinige veranstalterische Risiko trug, mussten wir das Fest wieder an die Blutenburg-Freunde zurück geben. Der Organisationsaufwand und das Ausfallrisiko einer derart großen reinen Freiluftveranstaltung wegen schlechten Wetters war für unseren Verein alleine nicht tragbar.
Das Obermenzinger Dorffest wurde in den Folgejahren zunächst auf zwei Tage erweitert und findet mittlerweile nur mehr am Sonntag der Obermenzinger Fronleichnamsprozession statt.


Obermenzinger Stadlfest
1994 riefen wir das überschaubare Obermenzinger Stadlfest mit Maitanz ins Leben, dessen Kostenrisiko sich überschaubarer gestaltet, als das Dorffest. Bis 2002 fand das Fest, das regelmäßig am ersten Samstag im Mai veranstaltet wird,  auf dem Fenzlhof hinter der Kirche von St. Georg statt. 2003 zogen wir in den mittlerweile als Veranstaltungsort nutzbaren Obermenzinger Zehentstadel um. Beide Orte bieten den großen Vorteil, dass wir bei schlechtem Wetter Schutz in einem überdachten Stadel finden und dort mit den Freunden unseres Vereines fröhlich feiern können. Lediglich einmal, in unserem Jubiläumsjahr 2002, war das Wetter derart schlecht, so dass das Fest gänzlich abgesagt werden musste.

Obermenzinger Starkbierfest
Einer der Höhepunkte unseres jährlichen Veranstaltungsreigens ist das Obermenzinger Starkbierfest. Es fand erstmals am 17. März 1989 statt. Inzwischen veranstalten wir im Saal des Alten Wirtes regelmäßig vier Abende, die zumeist bereits Wochen vorher ausverkauft sind.
Viele Jahre hindurch begeisterte das Ensemble der Garchinger Bauernbühne unter Leitung von Mafred Eichleiter das Publikum mit Theaterstücken, Opern auf Bayrisch und Einaktern. Peter Igl trägt alljährlich neue Gstanzln aus Obermenzing bis hin zur großen Politik vor. Musikalisch umrahmt werden die Abende nahezu seit Anbeginn von Karl Edelmann und seinen altbairischen Musikanten.
Wegen Erkrankung des Spielleiters der Garchinger Bauernbühne und Differenzen mit der damaligen Wirtin des Alten Wirts fand das Starkbierfest 2004 leider nicht statt. Nach einem erneuten Wirtewechsel im Alten Wirt und der Genesung des Spielleiters der Garchinger Bauernbühne nahm die Vorstandschaft die Organisation des Starkbierfestes wieder in die Hände. Ohne jede Werbung, nur durch Mund-zu-Mund-Propaganda, waren alle vier Vorstellungsabende 2005 schon zum Jahresende 2004 ausverkauft.
Im Jahr 2011 kündigte sodann Manfred Eichleiter, Spielleiter der Garchinger Bauernbühne und mittlerweile auch schon über 70 Jahre alt, seinen Rückzug von der Bühne an. Das Zusammenwirken mit der Garchinger Bauernbühne endete somit mit den Aufführungen im Jahr 2011. Im Jahr 2012 übernahm die Theatergruppe des Musikforums Blutenburg die Programmgestaltung, seit 2013 stehen unter dem Namen "Die Starkbier-Narrischen" unter der Leitung von Bärbl Köppl und Gaby Cygan wieder bekannte Gesichter aus dem Garchinger Ensemble auf der Bühne, unter Ihnen auch Manfred Eichleiter, den es offensichtlich auf die Obermenzinger Bühne in den Festsaal des Alten Wirts mit seinem hervrragenden Publikum zurückzieht.
Karten für die Starkbierabende erhalten Vereinsmitglieder ab Ende November, der öffentliche Vorverkauf beginnt regelmäßig mit Jahresbeginn.


Die Dachauer Tracht
Zum Jahresbeginn 1991 beschloss der Vorstand, die Tanzgruppe des Vereins mit einer erneuerten Dachauer Tracht auszustatten.
(Nähere Informationen zur Tracht: hier)

Trachtenzug zum Münchner Oktoberfest im September 2000.
 

 

Weitere Aktivitäten
Der Verein veranstaltet darüber hinaus alljährlich eine Fahrt zu kulturellen Höhepunkten im bayerischen Raum, an welcher auch Nichtmitglieder teilnehmen, sowie für seine Mitglieder gesellige Veranstaltungen wie Radlausflüge und Rossfahrten ins Dachauer Land und im Juli einen gemeinsamen Grillabend.

Seit 2014 finden regelmäßig gesellige Vereinsabende zum Gespräch und auch gemeinsamen Musizieren statt. Jeden ersten Mittwoch im Monat treffen sich seit vielen Jahren die Kartenspieler im Verein zum Schafkopfen und die Frauen zu einem gemeinsamen Stammtisch.

Bei gelegentlichen Kursen zu bäuerlichem Stricken, Basteln von Weihnachtsschmuck oder Klosterarbeiten wie Wachsstöcklkursen können Vereinsmitglieder alte Handwerkskünste kennen lernen. Bei einem gemeinsamen Staaden Abend schließlich klingt das Jahr gemütlich und besinnlich aus.

Gefördert wird im Sinne der Vereinsziele die Anschaffung von Tracht und Musikinstrumenten sowie die Teilnahme an Seminaren und Kursen zu Volksmusik und Volkstanz. Beteiligt hat sich der Verein aber auch finanziell bei der Sanierung des Obermenzinger Carlhäusls, an der Festschrift zum 75-jährigen Jubiläum der Pfarrkirche Leiden Christi, an der Renovierung der Kerzenleuchter von St. Wolfgang in Pipping und nicht zuletzt sowohl finanziell wie auch durch aktive Beteiligung an der Sanierung des Kleinods St. Wolfgang in den Jahren 2008 bis 2012. Regelmäßig sammelt der Verein bei seinen Veranstaltungen für bedürftige Obermenzinger Mitbürger oder andere caritative Zwecke.


20 Jahre
Ein großer Erfolg war am 27. Juli 2002 unsere Feier zum 20-jährigen Vereinsjubiläum unter Schirmherrschaft von Stadträtin Ursula Sabathil am Obermenzinger Zehentstadel. Nachmittags veranstalteten wir einen Hoagartn und Abends einen öffentlichen Volkstanz (Programm siehe hier). Zahlreiche Obermenzinger Bürgerinnen und Bürger sahen mit ihren Freunden und Bekannten bei uns vorbei und Dank der Unterstützung der Obermenzinger Geschäftsleute konnten wir eine kleine Festschrift veröffentlichen.

 

Würm-Taler für Franz Wiedemann
Eine große Ehre wurde unserem Vorsitzenden Franz Wiedemann am 19. Februar 2004 zuteil. Er erhielt aus den Händen der langjährigen Obermenzinger CSU-Ortsvorsitzenden und Stadträtin Ursula Sabathil den Würm-Taler verliehen, die höchste Auszeichnung der CSU Obermenzing, verliehen an Personen, die sich besonders um unser Obermenzing verdient gemacht haben. Wir haben zu dieser Veranstaltung eine Unterseite mit Bildern eingerichtet. Siehe hier
Vorstandserweiterung und Neuwahlen 2004


In der Jahreshauptversammlung am 4. März 2004 wurde zunächst eine Änderung der Satzung beschlossen. Der Verein ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen und die Arbeit hat für die drei Vorstandsmitglieder demzufolge sehr zugenommen. Aus diesem Grunde wurde eine Erweiterung des Vorstandes um einen weiteren Vorsitzenden und die offizielle Einführung des Schriftführeramtes beschlossen. Diese Tätigkeit wurde in den vergangenen Jahren in Amtsunion durch den Kassier durchgeführt.


Nach einstimmiger Verabschiedung der Satzungsänderung erläuterte Franz Wiedemann den Mitgliedern die Gründe, warum er nach über 18-jähriger Tätigkeit als 1. Vorsitzender für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung stehen könne. Auch Gerhard Doll sah sich aus beruflichen Gründen gezwungen, sein Amt als stellvertretender Vorsitzender nicht mehr weiter zu führen.
Der noch amtierende Vorstand hatte jedoch im Vorfeld der Wahlen bereits zahlreiche Gespräche geführt, um ein harmonisches Fortbestehen des Vereins zu gewährleisten. Der Vorschlag wurde durch die Mitgliederversammlung ohne Gegenstimmen angenommen. Franz Wiedemann wurde sodann auf Antrag von Frieder Vogelsgesang einstimmig und unter großem Applaus zum Ehrenvorsitzenden des Vereins ernannt.


Vorstandswahlen 2006
Die Mitgliederversammlung wählte am 21. Februar einen neuen Vorstand. Der amtierende Vorsitzende Robert Kinast trat ebenso wie der 2. Vorsitzende Dietmar Krimmling bedauerlicherweise nicht mehr zur Wahl an. Die vielfältigen Vereinsaktivitäten ließen sich mit dem Beruf nur schwer vereinbaren. Vor den Neuwahlen stand allerdings die Ehrung von Franz Wiedemann für seine 20-jährige Arbeit im Vereinsvorstand.


Nach den obligatorischen Rechenschaftsberichten dankte Vorstandsmitglied Frieder Vogelsgesang zunächst dem scheidenden Vorsitzenden Robert Kinast und seiner Frau Andrea mit einer Flasche Rotwein für die geleistete Arbeit in den vergangenen zwei Jahren. Im Anschluss überreichte Vogelsgesang unter großem Applaus der anwesenden Mitglieder an Franz Wiedemann für seine 20-jährige aktive Arbeit für den Verein eine golden gerahmte Urkunde auf edlem Papier, sogenannter „Elefantenhaut“, mit folgendem Wortlaut:
„In Anerkennung der langjährigen Verdienste um unseren Verein als 1. Vorsitzender vom Dezember 1985 bis zum März 2004 ernannte die Mitgliederversammlung am 4. März 2004 Herrn Franz Wiedemann zum Ehrenvorsitzenden. Über die Zeit als Vorsitzender hinaus stand und steht Franz Wiedemann dem Vorstand auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite. Für seine 20-jährige engagierte Arbeit im Vereinsvorstand gebührt ihm der Dank des Vereins, den wir mit dieser Urkunde zum Ausdruck bringen. Ein herzliches Vergelt's Gott!

München - Obermenzing, 21. Februar 2006
Robert Kinast, Vorsitzender
Frieder Vogelsgesang, Schriftführer."


Dazu gab es noch eine Flasche edlen Champagners für den Geehrten und seine Frau Elvira.

Der scheidende Vorsitzende Robert Kinast (links im Bild) und Schriftführer Frieder Vogelsgesang (rechts) danken dem Ehrenvorsitzenden Franz Wiedemann für seine 20-jährige Arbeit im Vereinsvorstand.
 

 

25-jähriges Jubiläum 2007
Ein großartiger Erfolg für den Verein waren die Feierlichkeiten zum 25-jährigen Jubiläum. Am Samstag, den 25. September 2007 lud der Verein zu einem Hoagartn in den Alten Wirt. Der Festsaal war bis auf den letzten Platz gefüllt. Am Tag darauf fand bei strahlend blauem Himmel das Jubiläumsfest statt. Bereits frühmorgens trafen die ersten Vereine im Festzelt hinter dem Alten Wirt ein. Gemeinsam ging es dann zu einem feierlichen Gottesdienst in den Innenhof von Schloss Blutenburg. Der anschließende Festzug führte zurück zum Alten Wirt. Dort feierte der Verein bis spät in die Abendstunden: Festansprachen, Ehrentänze, Festgaben, öffentlicher Volkstanz – eine rundum gelungene Feier.

 

28.6.2008: Franz Wiedemann +
Am Samstag, den 28. Juni wurde der langjährige Vorsitzende und Ehrenvorsitzende Franz Wiedemann mitten aus dem Leben gerissen, als er mit Mitgliedern seines Vereins auf dem alljährlichen Radlausflug unterwegs war. Wiedemann war es, der unseren Verein zu ungeahnten Erfolgen führte. Er trat zwar zur Vorstandswahl 2008 nicht mehr an, war jedoch auch weiterhin als Ehrenvorsitzender bei jeder Sitzung anwesend und jederzeit tatkräftig mit bei der Vereinsarbeit. Aber auch über die Blutenburgler hinaus war der Verstorbene im Obermenzinger Vereinsleben tief verwurzelt, so zum Beispiel als Vorstandsmitglied in der Arbeitsgemeinschaft Obermenzinger Vereine sowie in der Interessengemeinschaft Zehentstadel. Franz Wiedemann verstarb im Alter von 69 Jahren.

Am 7. Juli fand in der Aussegnungshalle des Waldfriedhofs eine Gedenkveranstaltung statt, zu der nach verschiedenen Schätzungen bis zu 500 Trauergäste dem Verstorbenen Abschied sagten. Frieder Vogelsgesang, langjähriger Vorstandskollege und Freund, sprach die Trauerrede und Pfarrer Klaus Günter Stahlschmidt betete mit der Trauergemeinde ein „Vater unser“.

 

Ehrenmitgliedschaft für Fritz Kisl und Josef Kinast
Ohne die individuellen Leistungen der einzelnen Mitglieder schmälern zu wollen, beschloss der Vorstand zum Jahresende 2008 den Mitgliedern Fritz Kisl und Josef Kinast ganz besonders zu danken. Im Rahmen des Staaden Abends wurden sie am 19. Dezember zu Ehrenmitgliedern ernannt.


Fritz Kisl gehört dem Verein nahezu seit Gründung an und zeichnet durch sein handwerkliches Geschick regelmäßig für liebevoll gestaltete Tanzzeichen zu den Volkstanzveranstaltungen verantwortlich. Aber auch bei anderen Veranstaltungen ist Kisl immer zugegen, sei es beim viele Jahre hindurch organisierten Aufbau der Hütten für den Blutenburger Weihnachtsmarkt oder nun der Krippenausstellung im Obermenzinger Zehentstadel. Mit der Blutenburgler Hausmusik ist Kisl zudem regelmäßig bei öffentlichen Veranstaltungen an seiner Gitarre präsent.

Ihm steht "Sepp" - wie ihn seine Freunde rufen - Kinast in nichts nach. Mit seinem großen Maschinenpark und seinem wohl sortierten Handwerkszeug ist Kinast jederzeit zur Stelle, wenn es etwas zu arbeiten gibt, vom Entwurf bis hin zur Ausführung. So stammt unter anderem der hinter den großen Eingangstoren des Zehentstadels zum Witterungsschutz eingebaute Eingang mit seinen beiden Türen aus seinen Händen.

Ohne die beiden rüstigen Rentner könnten viele Veranstaltungen des Vereins nicht so reibungslos durchgeführt werden. Unter großem Applaus dankte der Vorsitzende Willi Franz den beiden aktiven Mitgliedern und überreichte Ihnen eine Ernennungsurkunde. Sie sind nun die ersten Ehrenmitglieder des Vereins.

 

 

Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten für Ingrid Menzinger und Josef Kinast

Am Mittwoch, den 9. Dezember 2009, erhielten zwei verdiente Obermenzinger Mitbürger und Mitglieder der Blutenburgler aus den Händen von Bürgermeister Hep Monatzeder das "Ehrenzeichen des bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste von im Ehrenamt tätigen Frauen und Männern": Ingrid Menzinger und Josef Kinast wurden für ihr vielseitiges ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Josef Kinast ist seit 1991 Mitglied der Blutenburgler und steht regelmäßig mit Rat und Tat dem Vorstand zur Seite. Die Auszeichnung wurde ihm auch für sein Engagement in der Bürgervereinigung Obermenzing e.V. im Zusammenhang mit der aktuellen Sanierung von St. Wolfgang in Pipping wie auch beim Burschenverein Obermenzing e.V. verliehen. Ingrid Menzinger gehört den Blutenburglern nahezu seit Anbeginn an. Sie wurde für ihr großes Engagement beim Heimat- und Volkstrachtenverein "D' Würmtaler Menzing e.V." ausgezeichnet. Der Verleihung wohnten Stadtrat und Fraktionsvorsitzender der CSU Josef Schmid sowie SPD-Stadtrat und Bezirksausschussvorsitzender von Pasing-Obermenzing Christian Müller bei.  

 

Gruppenbild mit Dame (von links): Willi Franz (Vorsitzender des Vereins für Volksmusik und Volkstanz "D' Blutenburgler e.V."), Stadtrat Josef Schmid (CSU), Frieder Vogelsgesang (Vorsitzender der Bürgervereinigung Obermenzing e.V. und Vorstandsmitglied der Blutenburgler), Josef Kinast, Bürgermeister Hep Monatzeder (Grüne), Ingrid Menzinger, Stadtrat Christian Müller (SPD) und Hans Menzinger (Vorsitzender des Heimat- und Volkstrachtenvereins "D' Würmtaler Menzing e.V."). Foto: Adolf Thurner
 

Besuch im Deutschen Bundestag 

Im März 2010 fuhren wir auf Einladung von MdB Hans-Peter Uhl, Stimmkreisabgeordneter im Münchner Westen, auf eine mehrtägige Fahrt mit sehr interessantem Programm nach Berlin.  Wir hatten dort auch die Möglichkeit, mit Dr. Uhl ins Gespräch zu kommen.

Gruppenbild mit Dr. Hans-Peter Uhl auf dem Dach des Reichstags. Foto: Rupert Steigenberger
 

Historische Wiesn 2010

2010 feierte das Münchner Oktoberfest sein 200-jähriges Jubiläum. Unser Verein war eingeladen, an den Festivitäten zur historischen Wiesn teilzunehmen und hat sich auf verschiedene Weise in den Festablauf eingebracht. Wir nahmen an Tanzvorführungen und natürlich auch am festlichen Einzug teil.

 

Bezirksmedaille für Frieder Vogelsgesang 

Am Freitag, den 12. Oktober 2012 erhielt Frieder Vogelsgesang aus den Händen von Bezirkstagspräsident Josef Mederer die Bezirksmedaille für den Bereich Kunst und Kultur für sein vielfältiges ehrenamtliches Engagement, unter anderem auch für seine langjährige Vorstandsarbeit und Mitarbeit bei den Blutenburglern.

Josef Mederer, Bezirkstagspräsident des Bezirks Oberbayern, überreicht Frieder Vogelsgesang die Bezirksmedaille.
 

Januar 2013:
Waltraud Neufeld verstorben

Mit großer Betroffenheit gibt der Vorstand der Blutenburgler bekannt, dass Waltraud Neufeld, amtierende Kassiererin des Vereins, ihrer langen und tapfer ertragenen Krankheit erlegen ist. Sie verstarb am Donnerstag, den 17. Januar 2013.

Waltraud Neufeld trat dem Verein 1987 bei und unterstützte die vielfältige Arbeit des Vereins seither mit großem Einsatz. 2010 übernahm sie die verantwortungsvolle Arbeit der Kassiererin im Vereinsvorstand und wurde 2012 einstimmig wiedergewählt. Mit Waltraud Neufeld verliert der Verein ein aufgeschlossenes, stets interessiertes und aktives Mitglied.

 

 

 

Ehrenmitgliedschaft für Christa Grassl

Auf einstimmigen Beschluss des Vereinsvorstands wurde am 19. Dezember 2014 im Rahmen des traditionellen Staaden Abends des Vereins im Alten Wirt Christa Grassl zum Ehrenmitglied ernannt. Die Geehrte war von dieser Ernennung völlig überrascht, hat sich dieses Lob jedoch redlich verdient. Seitdem der Verein den Weihnachtsmarkt in Schloss Blutenburg initiierte und in früheren Jahren maßgeblich mitgestaltete und auch nach dem Umzug der Krippenausstellung in den Obermenzinger Zehentstadel organisiert Christa Grassl die Arbeit des Tassen- und Geschirrspülens sowie des Kuchenverkaufs. In all diesen Jahrzehnten hat sie keinen Tag gefehlt und war immer aktiv dabei. Ein derartiger ehrenamtlicher Einsatz verdient eine entsprechende Würdigung.

Der Vereinsvorsitzende Willi Franz überreicht Christa Grassl die Ernennungsurkunde zum Ehrenmitglied.
 

Einladung zur Mitgliedschaft

146 Mitglieder gehören dem Verein zu einem Jahresbeitrag von 10,- Euro zum Jahresbeginn 2016 an.

Unsere Mitglieder werden mit fünf bis sechs Rundschreiben jährlich zu den verschiedenen Veranstaltungen und Aktivitäten auf das Herzlichste eingeladen.

Wenn auch Sie Volksmusik, Volkstanz und Brauchtum fördern und bei uns mitwirken wollen, so laden wir hierzu herzlich ein. Setzen Sie sich bitte mit unserem Vorstand in Verbindung oder nutzen Sie das vorbereitete Beitrittsformular.

 

 

Zum Gedenken an unsere verstorbenen Mitglieder

 

Wir gedenken unserer verstorbenen Mitglieder:

 

Franz Wiedemann

verstorben am 28. Juni 2008 im Alter von 69 Jahren

 

Werner Haslinger

verstorben am 10. März 2009 im Alter von 72 Jahren

 

Heinz Sutor

verstorben am 12. Mai 2009 im Alter von 68 Jahren

 

Otto Brandl

verstorben am 17. Juni 2009 im Alter von 69 Jahren

 

Ingrid Menzinger

verstorben am 21. März 2012 im Alter von 56 Jahren

 

Gabriele Nikolodi

verstorben am 25.07.2012 im Alter von 65 Jahren

 

Helmut Schosser

verstorben 2012

 

Waltraud Neufeld

verstorben am 17. Januar 2013 im Alter von 65 Jahren

 

Manfred Knöferl

verstorben am 9. Juli 2013 im Alter von 55 Jahren

 

Britta Palowsky

verstorben am 8. Juli 2014 im Alter von 76 Jahren

 

Josef Sila

verstorben am 29. Juli 2015 im Alter von 86 Jahren

 

Margret Rudolph

verstorben am 16. August 2015 im Alter von 73 Jahren

 

Klaus Kothe

verstorben 2015

 

Marianne Zwerger

verstorben am 24. November 2016 im Alter von 79 Jahren

 

Heidemarie Sutor

verstorben am 29. Dezember 2016 im Alter von 73 Jahren

 

 

 


 

 

 

ergänzt / geändert
Januar 2017