Nachrichtenarchiv

Auf dieser Seite finden Sie ausgewählte Mitteilungen, die wir zuvor auf unserer Startseite hinterlegt hatten. Die Meldungen sind zwar mittlerweile zeitlich überholt, beinhalten jedoch auch langfristig zur neueren Geschichte von Schloss Blutenburg noch einige interessante Informationen.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre!

Frieder und Guntram Vogelsgesang

 

Fr. - So. 8. - 10. Mai 2015: Kulturtage Pasing - Obermenzing

"Wir machen was" - unter diesem Motto stehen die diesjährigen Kulturtage im 21. Stadtbezirk Pasing-Obermenzing des Münchner Kulturreferates, die vom 8 bis 10. Mai stattfinden.

An dem Veranstaltungsreigen beteiligt sich auich der Verein der Freunde Schloss Blutenburg e.V.:

Beim Tag der Offenen Tür des Vereins der Freunde Schloss Blutenburg e.V. ist der Geschäftssitz des Vereins in Turm IV des Schlosses am Freitag, den 8. Mai von 15 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Der Besucher kann einen Blick hinter die Kulissen der ehrenamtlichen Arbeit des Vereins werfen. Der Eintritt ist natürlich frei.

Am Freitag um 16 Uhr ist ferner eine Führung durch das Schloss und die Schlosskapelle geplant. Der Treffpunkt ist am Eingang zur Kapelle im Schlosshof. Vorstandsmitglied Prof. Dr. Johann Wittmann will nicht aufzählend erklären, sondern in erster Linie Hinweise geben zum Verstehen. Unserer Zeit ist die Fähigkeit, in einem Kunstwerk etwas anderes zu sehen als das Kunstwerk, fast verloren gegangen. Ausgehend davon sollen die geschichtlichen, ikonographischen und religiösen Zusammenhänge aufgezeigt und so der Weg vom Verstehen zum Begreifen, der Kernstück gerade der mittelalterlichen Kunst ist, geebnet werden.

Am Freitag Abend um 18 Uhr wird sodann die Ausstellung "Skulpturen im Schlosshof" von Michael Glatzel unter der Linde im Schlosshof eröffnet. Der in Obermenzing lebende Michael Glatzel zeigt seine archaisch anmutenden Steinköpfe und Skulpturen, vorwiegend aus poliertem Serpentin, verschiedenen Marmorarten, Sandstein und anderen Steinen bzw. Materialien im Schlosshof Blutenburg. Ihre ruhige, fast strenge Formensprache vermittelt in ihrer Reduktion auf das Allerwesentlichste Klarheit und Überzeugungskraft und kommt in kraftvollem Kontrast zu der spätgotischen Schlossanlage zur Geltung. DieAusstellung ist am Samstag und Sonntag von 10 Uhr bis 18 Uhr zu sehen.

Skulptur, Michael Glatzel
 

12. Februar: James Krüss, der Zauberer mit Tinte

Bereits seit 2001 unterhält die Internationale Jugendbibliothek (IJB) ein Literaturmuseum für den schriftstellerischen Nachlass von James Krüss, darunter rund 700 Bilderbücher, Kinderromane und Erzählungen in vielen Sprachen, die im Bestandskatalog der IJB erfasst sind. Doch auch viele persönliche Gegenstände, Originalillustrationen und Fotos sowie eigenhändige Niederschriften wie z.B. Entwürfe, Manuskripte und Briefe von und an James Krüss, sog. Autographen, gehören zu dem Nachlass. Im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgesellschaft finanzierten Projekts konnte nun auch dieses Material erschlossen werden. Zig Tausende Blätter, Bögen und Notizen musste Projektmitarbeiterin Nadine Wendland dafür in die Hand nehmen, zuordnen, zusammenfügen und nach dem Regelwerk für die Archivierung von Nachlässen erfassen. Insgesamt drei Jahre hat diese Arbeit gedauert.

Ab Februar 2015 ist es nun soweit: Der vollständige James Krüss-Nachlass wird über das Autographen-Portal Kalliope recherchierbar sein. Die dort erfassten Materialien können zu Forschungszwecken in den Lesesaal der Internationalen Jugendbibliothek bestellt und dort eingesehen werden.

Anlässlich des erfolgreichen Abschluss des Projektes lädt die IJB zu einer ersten wissenschaftlichen Tagung über das Werk des Autors ein.

Referenten:
Ada Bieber (Berlin)
Hans-Heino Ewers (Frankfurt a.M.)
Cornelia Rémi (München)
Tilman Spreckelsen (Frankfurt a.M.)
Andrea Weinmann (Frankfurt a.M.)

Donnerstag, 12. Februar 2015, 9.30 bis 17.00 Uhr

 

Dezember 2014: Arche Kinder-Kalender 2015

Der Lyrik-Wochenkalender für Kinder in jedem Alter

mit 53 ausgewählten Gedichten und Bildern aus der ganzen Welt

zum Vorlesen, Selbstlesen & Auswendiglernen

ausgewählt und herausgegeben von der Internationalen Jugendbibliothek

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60 Blätter

53 vierfarbige Illustrationen

33 x 30,5 cm

Mit einem Vorwort von Gudrun Pausewang

18,- Euro

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Bereits zum fünften Mal erfreuen die von den Mitarbeitern der Internationalen Jugendbibliothek sorgfältig ausgewählten Gedichte und Verse aus aller Welt sowohl Kinder als auch Erwachsene. Auf großformatigen Seiten gibt es jeden Montag ein neues Gedicht zu entdecken - in der Originalsprache und in deutscher Übersetzung zusammen mit den Originalillustrationen unterschiedlichsten Stils, liebevoll gestaltet und exzellent gedruckt. 53 Gedichte aus 32 Ländern wurden für den Kalender 2015 ausgewählt und von renommierten Übersetzer/innen ins Deutsche übertragen. Nicht nur aus ästhetischer und inhaltlicher Sicht ist der Kalender einen zweiten Blick wert, sondern auch, weil er auf sehr anschauliche Weise einen wichtigen Grundgedanken der Arbeit der Internationalen Jugendbibliothek widerspiegelt, nämlich mit guter, ästhetisch ansprechender Kinderliteratur das Verständnis zwischen den Kulturen zu fördern und (Sprach-)Grenzen zu überwinden.

 

31. Oktober: Erhard Dietl begeistert 135 Drittklässler

Preisverleihung mit "Olchies"

Kinderbuchautor Erhard Dietl begeistert 135 Drittklässler der Grundschule an der Grandlstraße mit seinen "Olchies" bei der Abschlussveranstaltung zum 1. Projekttag des Vereins der Freunde Schloss Blutenburg e.V.

Beim 1. Projekttag des Blutenburgvereins gab es am 15. Oktober viel zu entdecken! Es wurde ein spannender und lehrreicher Exkursionstag, bei dem die Schüler der Grandlschule in den drei folgenden Themenbereichen viel Neues in und um Schloss Blutenburg kennenlernen durften: "Geschichte und Kunst des Schlosses", die "Internationale Jugendbibliothek (IJB)" als Mieterin des Schlosses und schließlich "Natur, Umwelt und Wasser". "Was und wie die Drittklässler dann das neu Gelernte, Entdeckte, Gehörte und Erlebte für sich verarbeitet haben, übertraf unser aller Erwartungen. Die Fülle der Projektarbeiten war schier unglaublich", freute sich der Vereinsvorsitzende Andreas Ellmaier bei der Abschlussveranstaltung am Freitag, den 31. Oktober. Die Arbeiten reichten von Collagen, über Zeichnungen und Bildern bis hin zu künstlerischen Schlossmodellen aus den unterschiedlichsten Materialen. Insgesamt wurde ein Fünftel der Schüler mit einer Auszeichnung ihrer fantasievollen Arbeiten bedacht.

Der Verein hatte diesen Projekttag anlässlich seines 40- jährigen Gründungsjubiläums am 4. Oktober 1974 organisiert. Die Jury setzte sich neben Ellmaier zusammen aus Schulrektorin Gabriele Kerler, die Leiter der Themengruppen Henning Schroedter-Albers (IJB), Dr. Christoph Goppel (Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz), Dr. Peter Igl und Prof. Dr. Johann Wittmann, IJB-Direktorin Dr. Christiane Raabe sowie die Gründungsmitglieder des Vereins Willi Fries und Dr. Erwin Lohner. Die Arbeitsgemeinschaft "Schulradio" der Grandlschule, die einen eigenen witzigen Bericht über den Projekttag fertigte, begeisterte auf der Abschlussveranstaltung im Jella-Lepman-Saal ganz besonders, ebenso wie der Schülerchor der Grandlschule.

Höhepunkt war schließlich die Autorenlesung von und mit Erhard Dietl, der aus seinen beliebten "Die Olchies" - Büchern vorlas und von den Schülern eigens von zu Hause mitgebrachte Olchie-Bücher und zahlreiche Autogrammkarten signierte, worauf ihn die Schüler der Grandlschule gar nicht mehr ziehen lassen wollten. Die Abschlussveranstaltung des Projekttages endete mit einem Empfang für alle Kinder, Eltern und Organisatoren.

Kinderbuchautor Erhard Dietl umringt von begeisterten Kindern der Grandlschule. Foto: Tanja Leuthe / IJB
 

19. - 24. Juli 2014: White Ravens Festival

Der Juli auf Schloss Blutenburg steht ganz im Zeichen des White Ravens Festivals für Internationale Kinder- und Jugendliteratur, das in diesem Jahr zwischen dem 19. und dem 24. Juli zum dritten Mal stattfindet. 16 Autoren aus elf Nationen werden in der Internationalen Jugendbibliothek in München und über 40 weiteren Städten und Gemeinden in ganz Bayern mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen lesen, erzählen und diskutieren – auf Englisch, Finnisch, Flämisch, Französisch, Georgisch, Italienisch, Spanisch, Tschechisch und natürlich auch auf Deutsch. Mehr als 80 Veranstaltungen in sechs Tagen stehen auf dem Programm.

Alle Termine stehen als Download unter http://www.wrfestival.de/wrfestival/de/PDFs/Programmheft%20WRF%202014.pdf bereit.

Informationen zum Festival sowie ausgewählte Programmhöhepunkte hat die IJB in einer Pressemeldung veröffentlicht. 

 

 

28. Mai 2014: Tourismusschild für Schloss Blutenburg

Auf Initiative des Verein der Freunde Schloss Blutenburg wurde Mitte Mai am Ende der Stuttgarter Autobahn in Richtung München vor dem sogenannten "Obermenzinger Kreisel" ein drei mal zwei Meter großes Tourismusschild, eine in der Behördensprache sogenannte "Touristische Unterrichtstafel", mit Hinweis auf Schloss Blutenburg aufgestellt. Der Entwurf stammt vom Diplom-Grafikdesigner und Vereinsmitglied Norbert Gerstlacher, die gesamten Kosten hat der Verein anlässlich seines 40-jährigen Jubiläumsjahr übernommen.

Nach einem verkehrsfachlichen Gutachten und einer Ortsbesichtigung am 20. September 2013 mit Vertretern der Obersten Baubehörde, der Autobahndirektion Süd sowie des Vereins musste nur noch die Genehmigung der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen hierzu eingeholt werden. Am Tag vor dem traditionellen Pfälzer Weinfest, das heuer sein 30-jähriges Jubiläum begehen konnte, wurde die Tafel am 28. Mai durch den Landtagsabgeordneten Dr. Otmar Bernhard und Mitglieder des Vereinsvorstands offiziell enthüllt.

 

MdL Dr. Otmar Bernhard (Bildmitte) und Vorstandsmitglieder des Verein der Freunde Schloss Blutenburg e.V. unter dem neuen Tourismusschild am Ende der Autobahn A8.
 

9. Mai 2014: Europamedaille für IJB-Direktorin Dr. Christiane Raabe

Aus den Händen von Europaministerin Dr. Beate Merk erhielt Dr. Christiane Raabe, Direktorin der Internationalen Jugendbibliothek, am 9. Mai 2014 im Rahmen einer Feierstunde im Prinz-Carl-Palais die "Medaille für besondere Verdienste für Bayern in einem Vereinten Europa" überreicht. Die Auszeichnung wird seit 1990 an Persönlichkeiten verliehen, die sich um die Förderung des Europagedankens in Bayern und um Bayern in Europa in vielfältiger Weise verdient gemacht haben.

Dr. Christiane Raabe ist seit 2007 Direktorin der Internationalen Jugendbibliothek. Viele neue, dem interkulturellen Dialog verpflichtete Projekte hat sie seitdem initiiert. So z.B. das "White Ravens Festival für Internationale Kinder- und Jugendliteratur", zu dem seit 2010 Autorinnen und Autoren aus allen Kontinenten eingeladen werden. Eine knappe Woche touren sie durch ganz Bayern, von der Landeshauptstadt bis an die Grenzen des Freistaats, und lesen an mehr als 50 Orten.

Die persönliche Begegnung mit fremdsprachigen Autoren und Illustratoren steht auch im Mittelpunkt des Programms "ViVaVostok", das sie zusammen mit der Robert Bosch Stiftung ins Leben gerufen hat. Ziel des Programms ist es, die mittel- und osteuropäische Kinder- und Jugendliteratur in Deutschland bekannter zu machen und nicht zuletzt auch Übersetzungen anzustoßen. Innovative Veranstalter erhalten Unterstützung, wenn sie ihrem Publikum Kinder- und Jugendliteratur aus Mittel- und Osteuropa vorstellen. Mehr als 150 Veranstaltungen mit Autoren aus mittel- und osteuropäischen Ländern konnten in den ersten zwei Jahren des Projekts bereits gefördert werden.

Auch zu Schweden pflegt die Bibliothek gute Verbindungen. Seit 2009 organisiert sie jedes Jahr zusammen mit dem schwedischen Kulturrat eine öffentliche Veranstaltung mit dem aktuellen Gewinner des "Astrid Lindgren Memorial Awards".

 

Verleihung der Europamedaille an IJB-Direktorin Dr. Christiane Raabe am 9. Mai 2014 durch Europaministerin Dr. Beate Merk. Foto: Bayerische Staatskanzlei.
 

14. September 2013: Denkmal für Albrecht III und Agnes Bernauer

Der Liebe gewidmet -
Denkmal für Albrecht III und Agnes Bernauer

Am Samstag, den 14. September 2013 wurde feierlich vor Schloss Blutenburg eine Bronze-Stele des Bildhauers Joseph Michael Neustifter enthüllt. Möglich gemacht hat dies das Stifterehepaar Ursula und Fritz Heimbüchler.

 

Schloss Blutenburg ist dem Obermenzinger Ehepaar Ursula und Fritz Heimbüchler im Laufe vieler Jahre derart ans Herz gewachsen, es wurde, wie Fritz Heimbüchler es ausdrückt, "ein Ort der Ruhe und Entspannung in unserem Leben", so dass das Ehepaar nun der Öffentlichkeit ein Denkmal stiftete als Reminiszenz an die Liebe zwischen Herzog Albrecht III und die Baderstochter Agnes Bernauer. Bisher existierte kein Hinweis auf die tragischen Ereignisse in den Jahren zwischen 1430 und 1435 um den jugendlichen Albrecht und seine Lebensgefährtin, die schließlich durch Albrechts Vater, Herzog Ernst, in der Donau ertränkt wurde, da sie dem Adelsstand nicht entsprach.

Bereits vor rund sechs Jahren kam das Ehepaar auf die Idee, dieser Liebe ein Zeichen zu setzen, nahm Kontakt mit dem Verein der Freunde Schloss Blutenburg e.V. auf, der sogleich seine Unterstützung zusicherte, und trat in Verhandlungen mit der Bayerischen Schlösserverwaltung, die dem Vorhaben zwar grundsätzlich positiv gegenüber stand, jedoch innerhalb der Schlossmauern keine Veränderung wünschte. Während sich die Suche nach einem geeigneten Platz nicht einfach gestaltete, wurde zugleich Kontakt mit dem weithin bekannten Künstler Joseph Michael Neustifter aufgenommen, der verschiedene Entwürfe fertigte. "Die Entwicklung eines Kunstwerks von der Zeichnung über das Modell zum Objekt, war ein spannender Vorgang", schwärmte Fritz Heimbüchler nun zur Einweihung.

Nach Jahren der Vorbereitung konnte schließlich ein geeigneter Platz im Vorbereich des Schlosses unmittelbar neben dem kleinen See gefunden werden. Trotz trüben Wetters fanden sich zur Feier der Einweihung zahlreiche Kunstinteressierte ein und konnten einem gelöst und glücklich wirkenden Stifterehepaar gratulieren und einen zufriedenen Künstler über seine Entwurfsgedanken befragen.

Es ist die mittlerweile sechzehnte öffentliche Arbeit des Künstlers in München, berichtete der Künstler, der dem Blutenburgverein, der Schlösserverwaltung, der Stadt München und nicht zuletzt dem Stifterehepaar Dank sagte. Die Bronze-Stele mit vielen kleinen Details, die es zu entdecken gelte, und "einer eigenen Rückseite" sei als Antwort auf die Historie des Schlosses gedacht, das Zusammenneigen der beiden Köpfe sei das Symbol der Verliebtheit, erläuterte der Künstler sein Werk.

Das neue Kunstwerk ist längst nicht das einzige im Schlossumfeld. Rund um Schloss Blutenburg gibt es weitere Arbeiten renommierter Künstler zu entdecken: So hat der international renommierte Obermenzinger Kunstschmied Otto Baier verschiedene Spuren hinterlassen. Er gestaltete die beiden Eingangstore und war an der Innenausstattung der Schlosskapelle beteiligt. Vier Granitblöcke des Münchner Künstlers Klaus Behr stehen seit 1985, dem Jahr der ersten von drei großen Kunstausstellungen des Vereins der Freunde Schloss Blutenburg unter Beteiligung von jeweils rund 50 Künstlern des Würmtals (1985, 1988 und 1991), am großen See des Schlosses. Seit 2001 erinnert am Schloss-See eines von mehreren Mahnmalen des Künstlers Hubertus von Pilgrim entlang des Würmtals an den Todesmarsch der KZ-Häftlinge von Dachau im Jahr 1945.

Und nun also kam ein weiteres Denkmal hinzu, das im Schlossumgriff dauerhaft seinen Standort gefunden hat. Vielleicht entsteht durch diesen neuerlichen Zuwachs langfristig ein kleiner Skulpturenpark rund um Schloss Blutenburg. 

Das Stifterehepaar Ursula und Fritz Heimbüchler freut sich gemeinsam mit dem Künstler Joseph Michael Neustifter, links im Bild, über das gelungene Denkmal zur Erinnerung an das Liebespaar Albrecht III. und Agnes Bernauer.
 

18. - 23. Juli 2013: Die lustigen Weiber von Windsor

Open-Air-Oper im Schlosshof

Man kann es schon beinahe Tradition nennen: Münchens Kleinstes Opernhaus der Pasinger Fabrik gastiert im Sommer wieder mit einer kurzen Aufführungsserie seiner aktuellen Produktion im Innenhof von Schloss Blutenburg. Vom 18. bis 23. Juli 2013 wird jeweils ab 20 Uhr die komisch-fantastische Oper "Die lustigen Weiber von Windsor" von Otto Nicolai zu sehen und hören sein.

Julia Dippel, die schon bei der Erfolgsproduktion "Don Giovanni" (W. A. Mozart) Regie führte, wird das Stück mit eigener Textfassung auf die Bühne bringen. Die musikalische Leitung liegt in den bewährten Händen von Andreas P. Heinzmann. Am 7. Juni 2013 feiert Münchens Kleinstes Opernhaus die Premiere dieses lustig-fantastischen Werks in der Wagenhalle der Pasinger Fabrik, welche auch bei den Open Air - Vorstellungen als Ausweichort bei schlechtem Wetter zur Verfügung stehen wird.

Frauen und Männer - wie oft war diese erschöpfliche Thematik unerschöpflicher Anlass für Werke aller Bereiche von Kunst und Kultur. So auch "Die lustigen Weiber von Windsor", die 1597 von William Shakespeare zum Leben erweckt wurden und von Otto Nicolai 1849 zu einer Oper verarbeitet worden sind. Inhaltlich kreist dieser Klassiker stets um die Schwäche des vermeintlich starken Geschlechts, das sich nicht nur bewusst von einem schönen Augenklimpern verführen, sondern sich auch unbewusst und unwissentlich von den Damen der Schöpfung lenken und an der Nase herumführen lässt.

Das mittelalterliche Schloss Blutenburg bietet hervorragende Akustik und ermöglicht es, auch unter freiem Himmel auf eine elektrische Verstärkung der Musik zu verzichten. Gibt es etwas Schöneres als sich in lauen Sommernächten vor malerischer Kulisse von den Klängen Nicolais umschmeicheln zu lassen? Der alljährliche Ansturm auf die Karten deutet jedenfalls darauf hin, dass sich das Publikum unter freiem Himmel dem Siebten Himmel nah fühlt.

Die Vorstellungen sind weitgehend ausverkauft. Einzelne Restkarten oder nicht abgeholtereservierte Karten gibt es mit etwas Glück noch an der Abendkasse.

 

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Unterseite Veranstaltungen / Opern

 

Aufführung am 20. Juli 2013. Foto: Frieder Vogelsgesang
Veranstaltungsplakat
 

Juli 2013: Stadtrat beschließt Zuschuss für Bücherreinigung

Finanzzuschuss für Jugendbibliothek

Aufgrund eines Antrages des CSU-Stadtratsfraktionsvorsitzenden, Josef Schmid, vom Februar 2013 erhält die Internationale Jugendbibliothek einen erhöhten städtischen Zuschuss, mit dem die dringend notwendige Reinigung der Bücher teilweise bezahlt werden kann. Nachdem auch die Münchner SPD rund zweieinhalb Monate nach der CSU einen ganz ähnlichen Antrag gestellt hatte, stimmte der Kulturausschuss am 18. Juli 2013 einer städtischen Beteiligung zu. So wird der Zuschuss für 2013 auf 27.500 Euro erhöht, im Jahr 2014 steigt der Zuschuss auf 49.500 Euro, 2015 soll es 44.000 Euro aus dem städtischen Haushalt geben. Zudem wird die Stadt die Modernisierung der über 30 Jahre alten Brandschutzanlagen mit 48.125 Euro im Jahr 2014 bezuschussen. 

"Es freut mich, dass unsere Initiative so positiv von der Stadt aufgegriffen wurde und die Stadt einen Beitrag für den Erhalt der Bücher leistet", sagt Josef Schmid, dessen Besuch im Schloss auf Initiative von Frieder Vogelsgesang, Vorsitzender der Bürgervereinigung Obermenzing e.V. und Fraktionssprecher der CSU im örtlichen Bezirksausschuss erfolgte. "Die im Jahre 2010 begonnenen Reinigungsarbeiten müssen dringend fortgesetzt werden, um den wertvollen Bestand zu sichern und auch weiterhin nutzbar zu erhalten. Dass sich die Stadt auch noch an der Modernisierung der Brandschutzanlage finanziell beteiligt, geht sogar über unsere Wünsche hinaus und freut uns umso mehr."

Als größte und bedeutendste Bibliothek für Jugendkultur mit über 600.000 Büchern in über 130 Sprachen beheimatet die Internationale Jugendbibliothek in der Obermenzinger Blutenburg einen Kulturschatz. Unter vielen anderen befindet sich in der einmaligen Sammlung die gesamte "Genfer Sammlung" des Bureau d'Education mit den besten Kinder- und Jugendbüchern aus aller Welt von 1929 bis 1969. Mit dem städtischen Zuschuss können nun weitere Bestände fachgerecht gereinigt werden. 

"Jeder weitere Spendenbetrag hilft uns bei dieser wichtigen Aktion zum Erhalt unseres wertvollen Bestands weiter", ruft Bibliotheksdirektorin Christiane Raabe zur Mithilfe auf.
Spenden werden unter dem Verwendungszweck "Aktion Buchreinigung" und Absenderangabe auf das Konto Nr. 51128999 der Internationalen Jugendbibliothek bei der Stadtsparkasse München (BLZ 701 500 00) erbeten. Die Zuwendungen sind steuerlich absetzbar. Auf Wunsch versendet die IJB Spendenquittungen.

 

 

Juli 2013: Erich Kästner-Forschungsarchiv geht an die IJB

Der niederländische Erich Kästner-Bibliograph und -Forscher Dr. Johan Zonneveld schloss mit der Internationale Jugendbibliothek eine Vereinbarung zur Übernahme seines umfangreichen Erich Kästner Archivs ab.

Dr. Johan Zonneveld aus Den Haag (NL) hat im Zuge seiner Jahrzehnte langen Recherchen für seine 2011 erschienene dreibändige "Bibliographie Erich Kästner" ein umfangreiches Archiv zu Erich Kästner aufgebaut und systematisch erschlossen. Er hat nun verfügt, dass dieses einzigartige Forschungsarchiv der Internationalen Jugendbibliothek übergeben werden soll. In dem Archiv befindet sich Johan Zonnevelds gesamte Sammlung der Primär- und Sekundärliteratur, auditive, visuelle und audiovisuelle Materialien von und über Erich Kästner sowie weiterer Erich Kästner betreffende Materialien. Besonders wertvoll sind einige originale Manuskripte von Erich Kästner sowie Johan Zonnevelds Fotoalben, die sämtliche Wirkungsorte Erich Kästners anschaulich dokumentieren.

Erich Kästner unterstützte die Internationale Jugendbibliothek in der Gründungsphase mit großem Engagement. Als nach seinem Tod die Erich Kästner Gesellschaft gegründet wurde, erhielt sie ihren Sitz in der Internationalen Jugendbibliothek in Schloss Blutenburg, wo außerdem sämtliche internationale Erstausgaben im Erich Kästner Zimmer zu sehen sind.

Das Archiv soll der Internationalen Jugendbibliothek im Jahr 2023 übergeben und in einer neu zu gestaltenden Erich Kästner-Forschungsstelle im Ambiente der originalen Einrichtung und der Erstausgaben Kästners der Literaturwissenschaft zur Verfügung gestellt werden. Bis dahin wird Johan Zonneveld das Archiv noch weiter ergänzen und fortführen.

 

 

4. Juli 2013: James Krüss Preis für internationale Kinder- und Jugendliteratur an Joke van Leeuwen

Neue Auszeichnung für die Kinder- und Jugendbuchbranche im deutschsprachigen Raum ab 2013

In Gedenken an den Autor, Sprachkünstler und Weltbürger James Krüss hat die James Krüss Erbengemeinschaft einen neuen Preis ausgelobt. Ab 2013 vergibt sie alle zwei Jahre den James Krüss Preis für internationale Kinder- und Jugendliteratur und ergänzt damit das Spektrum an Preisen und Auszeichnungen für Kinder- und Jugendliteratur im deutschsprachigen Raum um einen weiteren Aspekt.

Mit der Auszeichnung soll das Werk eines lebenden Kinder- und Jugendbuchautor gewürdigt und gefördert werden, dessen Texte sich durch sprachliche Brillanz, Originalität, fantasievolles Erzählen und Weltoffenheit auszeichnen und darin eine Parallele zum Krüss'schen Werk erkennen lassen.

Die Findung des Preisträgers liegt in den Händen einer unabhängigen, ehrenamtlich tätigen Jury, die sich aus einem Vertreter der Internationalen Jugendbibliothek und vier weiteren Mitgliedern zusammen setzt, die über besondere Kenntnisse der internationalen und deutschsprachigen Kinder- und Jugendliteratur verfügen und aus verschiedenen Berufsfeldern der Kinder- und Jugendliteratur kommen. Der aktuellen Jury gehören an: Roswitha Budeus-Budde (Süddeutsche Zeitung), Robert Elstner (Stadtbibliothek Leipzig), Emer O'Sullivan (Universität Lüneburg), Michael Schmitt (ZDF/3SAT) und Christiane Raabe (Internationale Jugendbibliothek).

Der Preis ist mit 8.000 Euro dotiert. Er kann sowohl an einen deutschen als auch an einen ausländischen Autor vergeben werden, Voraussetzung ist die Präsenz des ausgezeichneten Werkes auf dem deutschsprachigen Buchmarkt. Die Organisation der Preisfindung und -vergabe hat die Erbengemeinschaft der Internationalen Jugendbibliothek übertragen.

 

Der James Krüss Preis 2013 geht an die niederländische Autorin Joke van Leeuwen. Auch ihre beiden Hauptübersetzerinnen ins Deutsche, Hanni Ehlers und Mirjam Pressler, werden geehrt.

Mit gleichbleibender Qualität, immer neuen Ansätzen und einem großen Respekt vor ihren jungen Lesern verfasst die niederländische Autorin seit vielen Jahren herausragende Werke der Kinder- und Jugendliteratur. Joke van Leeuwen, geboren 1952 in Den Haag, debütierte 1978 mit De Appelmoesstraat is anders. Seither hat sie über 60 Bilder-, Kinder-, Jugend- und Sachbücher geschrieben, von denen bislang 13 ins Deutsche übersetzt wurden.

Die Begründung der Jury: "Jedes ihrer Bücher ist ein kleines Gesamtkunstwerk. Die Autorin und Illustratorin beherrscht grandios sprachliche und visuelle Mittel. Mit großer Leichtigkeit wechselt sie zwischen der Text- und Bildebene, indem sie mit der Bildhaftigkeit von Sprache und der Zeichenhaftigkeit von Bildern spielt. Wie bei James Krüss zeichnet sich ihr Werk durch ein hohes Sprach- und Formengefühl, durch eine metaliterarische Qualität der Texte, in denen sie den Möglichkeitsraum von Literatur fantasievoll durchwandert, und durch eine große Sympathie für ihre kindlichen Protagonisten aus. Charakteristisch für Joke van Leeuwens Bücher ist ein frischer, respektloser und unbekümmerter Ton, mit dem sie Kindheit als eigenen Kosmos beschreibt, ohne diesen zu idealisieren oder zu verklären. Ihre Bücher besitzen eine gesellschaftskritische Tiefe und sprechen von einer leidenschaftlichen Parteinahme der Autorin für die Rechte des Kindes. Auch darin zeigt sich die literarische Verwandtschaft Joke van Leeuwens mit dem Namensgeber des Preises James Krüss." - so . 

Die Preisverleihung findet am Donnerstag, den 4. Juli 2013 um 19.30 Uhr statt. Die Preisträgerin und ihre beiden Übersetzerinnen werden anwesend sein. Die Laudatio hält Sibyl Gräfin Schönfeldt, die James Krüss noch persönlich kannte.

Nachmittagsveranstaltung für Kinder:

Kinder von 6-10 Jahren haben bereits um 15 Uhr Gelegenheit, die Autorin kennenzulernen. Joke van Leeuwen steht bereit zum Vorlesen, Bilder zeigen und Erzählen von ihren Büchern, von ihrer Arbeit und von ihrem Leben. Mit dabei in ihrem Gepäck: originelle und schräge Geschichten zum Lachen und Mitmachen über Kinder wie wir sie alle kennen und lieben.

 

11. Mai 2013: Nachwahl und Satzungsänderung der Blutenburgfreunde

Im Rahmen der jährlichen Mitgliederversammlung des Verein der Freunde Schloss Blutenburg e.V. während des Pfälzer Weinfestes wurde Dr. Johann Wittmann als Nachfolger von Walter Seitz zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Der hierdurchfrei gewordene Posten eines Beisitzers wurde auf Wunsch des Vorstands nicht mehr besetzt.

Einstimmig beschlossen wurde auch nochmals in Abstimmung mit dem Finanzamt für Körperschaften eine Anpassung des Vereinszwecks in der Vereinssatzung.

 

 

5. April 2013: Freunde Schloss Blutenburg trauern um Walter Seitz

Walter Seitz

Der Verein der Freunde Schloss Blutenburg e.V. trauert um Walter Seitz, einem seiner stellvertretenden Vorsitzenden. Er verstarb am Karfreitag im Alter von 77 Jahren und hinterlässt seine Frau, drei Kinder und sieben Enkel.

Der Verstorbene war seit 2004 stellvertretender Vorsitzender des Vereins, nachdem er im Jahr 2000 dem Verein beigetreten war. Walter Seitz organisierte jedes Jahr die Kunstausstellungen des Vereins im Schloss Blutenburg und die alljährliche Fahrt in die Pfalz. Maßgeblich betreute er auch in den vergangenen Jahren den beliebten Weihnachtsmarkt im Schlosshof Blutenburg. Beim Begräbnis am Freitag, den 5. April auf dem Aubinger Friedhof nahm der gesamte Vorstand des Blutenburgvereins von ihm Abschied. In seiner Trauerrede betonte der Vorsitzende Andreas Ellmaier vor den circa 200 Trauergästen die Ruhe und Ausgeglichenheit als besondere Stärke von Walter Seitz.

 

 

22. März 2013: 20 Jahre Blutenburger Kurier

Die Zusammenlegung von Pasing und Obermenzing im September 1992 zu einem gemeinsamen Stadtbezirk und die vielfältigen anschließenden Diskussionen waren vor 20 Jahren Anlass für Frieder Vogelsgesang gemeinsam mit seinem Bruder Guntram den Blutenburger Kurier als Stadtviertelzeitung ins Leben zu rufen. In ihrem Leitartikel der Debütausgabe forderten sie Verständnis und Zusammenarbeit, um Lösungen zu finden für letzten Endes doch gemeinsame Probleme der beiden Stadtviertel.

Die im Juni 1993 veröffentlichte erste und lediglich vierseitige Ausgabe war innerhalb weniger Tage vergriffen, der Blutenburger Kurier stieß auf unerwartet große Resonanz und wuchs in seinem Umfang in den folgenden Ausgaben rasant an. Ganz offensichtlich gab und gibt es auch heute noch einen großen Bedarf an lokaler Berichterstattung. Nach lediglich zwei Ausgaben gab Guntram Vogelsgesang seine Mitarbeit auf, ein guter Freund trat an seine Stelle und begleitete den Herausgeber Frieder Vogelsgesang bis zum Jahresende 2004.

Das Jahr 2004 markiert eine große Zäsur in der Geschichte des Blutenburger Kuriers. Der bis dahin alle zwei Monate veröffentlichte Kurier hatte einen Umfang von bis zu 28 Seiten und war für Vogelsgesang neben Beruf und Familie eine nicht mehr zu bewältigende Zusatzbelastung. Seit 2005 erscheint der Kurier daher nur mehr zwei Mal jährlich als Halbjahresschrift der Bürgervereinigung Obermenzing e.V., deren Vorsitzender Vogelsgesang seit 2002 ist, zu Beginn des Frühjahrs und zum Herbstanfang.

Dieser Tage erschien druckfrisch die Ausgabe Nummer 86 für Frühjahr und Sommer 2013. Alle Mitglieder der Bürgervereinigung Obermenzing e.V. haben bereits ein Exemplar per Postversand erhalten. Die restlichen Exemplare der Gesamtauflage von 5000 Stück liegt in zahlreichen Geschäften vorwiegend in Obermenzing und Pasing zur kostenlosen Mitnahme auf.

Die gesammelten Ausgaben der vergangenen 20 Jahre mit inzwischen weit über 1500 Seiten Gesamtumfang stellen über die Jahre hinweg ein beeindruckendes Dokument der Zeitgeschichte dar. Sehr detailliert kann man die Entwicklung von Obermenzing und Pasing verfolgen und erfährt auch viele historische Hintergründe. "Erfreulicher Weise haben sich im Verlauf der Jahre viele Wogen geglättet, die teilweise durch die Reform der Stadtvierteleinteilung erst entstanden sind, und dennoch haben sich Obermenzing und Pasing ihre jeweils eigene Identität bewahren können," resümiert Frieder Vogelsgesang rückblickend. Heuer feiert Pasing die erstmalige urkundliche Erwähnung vor 1250 Jahren, 2017 kann Obermenzing 1200 Jahre feiern.

Die neue Ausgabe Nr. 86 kann auf unserer Internetseite digital eingesehen werden.

 

Februar 2013: Bücherpaten gesucht

Jugendbibliothek sucht Spender und Sponsoren für Bücherreinigung -

Josef Schmid stellt Stadtratsantrag

Seit bald dreißig Jahren ist die Internationale Jugendbibliothek in Schloss Blutenburg beheimatet. Rund 350.000 Bücher befinden sich dort in einem unterirdischen Büchermagazin unter dem Schlosshof und dienen der weltweiten Forschung rund um das Jugendbuch. Insgesamt verfügt die IJB über einen Bestand von über 600.000 Büchern.
In den vergangenen beiden Jahren ist es gelungen, die historischen Bände fachgerecht reinigen zu lassen, die zur Verfügung gestellten Fördermittel der öffentlichen Geldgeber sind jedoch begrenzt. Bei einem Besuch des Vorsitzenden der CSU im Münchner Stadtrat, Josef Schmid, Mitte Januar berichtete Bibliotheksdirektorin Dr. Christiane Raabe über ihre Sorgen. Schmid stellte mittlerweile einen Antrag im Stadtrat, mit dem Ziel, einen städtischen Finanzierungszuschuss zu erreichen.

Der Verein der Freunde und Förderer der IJB e.V. wendet sich unterdessen an die Öffentlichkeit und bittet um private Unterstützung. "Vor allem die älteren Bücher aus den 1950er und 1960er Jahren sind teilweise so stark verschmutzt, dass sie aus hygienischen und konservatorischen Gründen der Nutzung entzogen werden müssen, wenn nicht schnell gehandelt wird," klagt Peter Nickl, Vorsitzender der IJB-Freunde. Bibliotheksdirektorin Dr. Christiane Raabe kalkuliert gemäß vorliegenden Angeboten mit rund 100 Euro Kosten pro laufendem Regalmeter. Das entspricht im Durchschnitt rund 80 Büchern. "Jeder Spendenbetrag hilft uns weiter", ruft Raabe zur Mithilfe auf.
Spenden werden unter dem Verwendungszweck "Aktion Buchreinigung" und Absenderangabe auf das Konto Nr. 51128999 der Internationalen Jugendbibliothek bei der Stadtsparkasse München (BLZ 701 500 00) erbeten. Die Zuwendungen sind steuerlich absetzbar. Auf Wunsch versendet die IJB Spendenquittungen.

 

Dr. Christiane Raabe im Gespräch mit dem Fraktionsvorsitzenden der CSU, Stadtrat Josef Schmid, MdL Dr. Otmar Bernhard und den CSU-Vorsitzenden von Obermenzing und Pasing, Frieder Vogelsgesang und Sven Wackermann. Foto: Thomas Reiner
 
Judith Reiter: "Im kleinen Saal"

18. bis 20. Januar 2013: Kunstausstellung "Drei auf einen Streich"

Drei Positionen realistischer Malerei in Schloss Blutenburg

Unter dem Titel 'Drei auf einen Streich' startet der Verein der Freunde Schloss Blutenburg e.V. die Ausstellungsreihe in Schloss Blutenburg in 2013. Die drei Münchner Künstler Georg Altmann, Judith Reiter und Hella Stocker zeigen zeitgenössische, realistische Malerei in Acryl.

Georg Altmann, gebürtiger Menzinger, findet seine Motive auf seinen Reisen; seine Bilder zeigen die Wärme und das intensive Licht des Südens. Judith Reiter setzt sich malerisch mit dem Leben in der Stadt auseinander; Der Mensch rückt dabei ins Zentrum ihrer Arbeit. Hella Stocker widmet sich dem floralen Stillleben und der Fauna; Sie arbeitet nach eigenen Fotografien und experimentiert mit unterschiedlichen Materialien.

Die drei Münchner Künstler fanden sich im Malkreis um den Schweizer Künstler Martin Wagner. Sie vertreten mit ihren Werken unterschiedliche Positionen der figurativen Malerei. Jeweils mit Acryl auf Leinwand beschäftigen sie sich mit urbanen Themen, dem Menschen und den Dingen, die den Menschen faszinieren. Konzipiert ist diese Ausstellung als Wanderausstellung durch die Heimat-Bezirke der drei Künstler: Obermenzing, Schwabing und Feldmoching.
Drei Künstler, Drei Stadtteile, Drei Ausstellungen. Eröffnet wird die Serie mit dieser Ausstellung.

Vernissage: 18. Januar 2013, 19.00 Uhr
Samstag 19. und Sonntag 20. Januar 2013: 
11.00 - 19.00 Uhr
Christa-Spangenberg-Saal.

 

9. Dezember 2012: Krippenausstellung - Ehering gefunden

Hoch zufrieden ist Willi Franz, Vorsitzender des Vereins für Volksmusik und Volkstanz D' Blutenburgler e.V., mit dem Verlauf der diesjährigen Krippenausstellung im Obermenzinger Zehentstadel, die am 9. Dezember zu Ende ging.

Mehrere hundert Besucher fanden am zweiten Adventswochenende den Weg in den historischen Stadel, bewunderten die rund 40 ausgestellten Krippen, darunter viele in liebevoller Handarbeit gefertigte Stücke, und lauschten den Musikanten an Harfe, Ziehharmonika, Hackbrett, Gitarre, Maultrommel und manch anderen Instrumenten. Dutzende selbst gebackene Kuchen der Vereinsmitglieder fanden dankbare Abnehmer und lobende Worte. Georg Fichtinger las trotz Erkältung die Altbairische Weihnacht vom Ponzauner Wigg und die mucksmäuschen still und ergriffen lauschenden Gäste stifteten im Anschluss rund 200 Euro für notleidende Obermenzinger Mitbürger.

Für zumindest einen Gast der Krippenausstellung jedoch nahm der Besuch vermutlich ein trauriges Ende. Die Veranstalter fanden einen goldenen Ehering mit zwei eingravierten Datumsangaben aus dem Jahr 1961, also von vor über 50 Jahren. Der Ring wartet nun bei Frieder Vogelsgesang, Vorstandsmitglied der Blutenburgler, auf Abholung (Telefon 089 / 811 93 33).

Foto: Frieder Vogelsgesang
 

9. Dezember 2012: 27. Blutenburger Weihnacht beendet

Der stimmungsvolle Weihnachtsmarkt in Schloss Blutenburg ging am 9. Dezember zu Ende. Nun kehrt auch im Schloss so langsam die staade Zeit ein.

Am 15., 16. und 28. Dezember finden heuer noch drei Veranstaltungen der Blutenburger Konzerte statt.

Foto: Frieder Vogelsgesang, Weihnachtsmarkt 2012
 

26. - 31. Juli 2012: Giacomo Puccini - Tosca

Vom 26. bis 31. Juli 2012 gastiert wieder Münchens Kleinstes Opernhaus aus der Pasinger Fabrik im Innenhof von Schloss Blutenburg. Der Vorverkauf läuft ab dem 15. Mai 2012, Reservierungen sind unter Telefon 089/82 92 90 79 möglich.

Im Sommer 2011 und Winter 2011/12 konnte Münchens Kleinstes Opernhaus in der Pasinger Fabrik mit dem dramma giocoso "Don Giovanni" von W.A. Mozart eine der erfolgreichsten Produktionen in der Geschichte der Pasinger Opern verzeichnen. In den insgesamt 56 Vorstellungen strömten über 10.700 Gäste in die Pasinger Fabrik um die Geschichte des berühmten Verführers, erzählt von Regisseurin Julia Dippel, zu erleben.

Im Sommer 2012 wendet sich das Ensemble wieder dem ganz ernsten Fach zu: mit der Oper "Tosca" erfüllen sich die Verantwortlichen den langen Traum, endlich einen Puccini in Pasing und Obermenzing auf die Bühne zu bringen. Als Regisseurin konnte hierfür die Münchnerin Nilufar K. Münzing gewonnen werden, die vor allem im süddeutschen Raum seit 2002 als Opern- und Sprechtheater-Regisseurin tätig ist. Gemeinsam mit dem musikalischen Leiter Andreas P. Heinzmann wird sie die "Tosca" am 20. Juni 2012 in der Pasinger Fabrik zur Premiere bringen.

Die 1900 in Rom uraufgeführte Oper handelt von der Liebe zweier Künstler, Floria Tosca, die berühmte Operndiva und Mario Cavaradossi, der Maler, in Zeiten des Krieges. Liebe und Intrige, Mord und Glaube sind die wichtigsten Zutaten, die den Stoff so mitreißend machen. Leidenschaftlich wird auch wieder das 10-köpfige Orchester von Münchens Kleinstem Opernhaus den Puccini interpretieren in einem Arrangement von Maximilian Fraas und Andreas P. Heinzmann. Im Sängerensemble finden sich alte Bekannte der letzten Produktionen der Pasinger Fabrik wieder, man darf aber auch auf einige neue Gesichter und Stimmen gespannt sein. Bis zum 19. August wird diese Oper in insgesamt 37 Vorstellungen zu sehen sein.

Zwischen dem 26. und 31. Juli ist wieder ein Ope(r)n Air-Gastspiel im Hof von Schloss Blutenburg eingeplant.

 

Über Inhalt, Ensemble und manches mehr erhalten Sie hier umfassende Presseinformationen.

  

Oberes Foto: Mitglieder des Ensembles 2012; Stelian Gheorghe, Ikumu Mizushima, hinten Tibor Brouwer (Foto: Benedikt Haack) 

Unteres Foto: Don Giovanni kam 2011 aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse nur ein Mal im Hof von Schloss Blutenburg zur Aufführung (Foto: Pasinger Fabrik)

 

 

23. Juli 2012: Bayerischer Biodiversitätspreis 2012 verliehen

Zum zweiten Mal wurde heuer in Schloss Blutenburg der 2009 ins Leben gerufene Biodiversitätspreis verliehen. War es 2010 der damals amtierende Bayerische Umweltminister Markus Söder persönlich, der im Hof von Schloss Blutenburg die Preisverleihung vornahm, so überreichte am 23. Juli 2012 Umweltstaatssekretärin Melanie Huml den Preisträgern die Urkunden und Schecks.

Der vom Bayerischen Naturschutzfonds ausgelobte Biodiversitätspreis ist mit 15.000 € dotiert und wird im zweijährigen Turnus für herausragende Projekte und besondere Leistungen im Arten- und Biotopschutz vergeben. Der Biodiversitätspreis 2012 steht unter dem Motto "Biodiversität im Siedlungsbereich".

Bei strahlendem Sonnenschein fand die Verleihung im Schlosshof statt. Staatssekretärin Melanie Huml konnte neben Preisträgern und Teilnehmern auch zahlreiche Vertreter von Naturschutzverbänden und aus den Bezirksregierungen begrüßen. Die mittelalterliche Burganlage, die als Rahmen der Verleihung gewählt wurde, sei "dem Engagement der Bürger vor Ort zu verdanken", leitete Huml ihre Ansprache ein. Jedoch werde derartiges Engagement "nicht nur für Gebäude, sondern auch für die Artenvielfalt benötigt." Mehr als eine Millionen Menschen seien in Bayern ehrenamtlich im Naturschutz tätig, würdigte Huml und sprach ihnen allen einen Dank aus.

Aus der Vielfalt der 54 eingegangen Bewerbungen wurden heuer vier Beiträge ausgewählt, die in besonderer Weise dazu beitragen, die Arten- und Lebensraumvielfalt im menschlichen Siedlungsbereich zu stärken. Den mit 7.500 Euro dotierten Hauptpreis erhielt der Landschaftspflegeverband Stadt Augsburg e.V., der Preis "Kommunales Engagement", dotiert mit 3.500 Euro, ging an das Umweltamt Stadt Nürnberg.

Großen Applaus erhielten die zahlreich anwesenden Kinder des Katholischer Kindergartens St. Quirinus, Tegernsee. Für seinen "Erlebnis-Traum-Garten" erhielt der Kindergarten den Preis im Bereich "Umweltbildung" in Höhe von ebenfalls 3.500 Euro. Die Leitung des Kindergartens und der Elternbeirat haben den Außenbereich des Kindergartens, der vor wenigen Jahren noch durch alte Spielgeräte und einheitlichen Rasenflächen geprägt war, in einen artenreichen Erlebnis-Traum-Kindergarten umgestaltet. Rund 3300 Blumenzwiebeln, 1500 Wildstauden, über 130 Gehölze und eine Wildblumenwiese wurden gepflanzt. Ein Baumhaus, ein Kriechtunnel, eine Kräuterschnecke, ein Teich und eine Sitzmauer wurden angelegt. Besonders hervorzuheben ist das ehrenamtliche Engagement der Erzieherinnen, Eltern und Kindern, die in rund 900 Stunden den Erlebnis-Traum-Garten entstehen ließen.

Ein Sonderpreis in Höhe von 500 Euro ging an die Projektgruppe Trostberger Rosengarten. Alle Teilnehmer am Biodiversitätspreis 2012 erhielten Anerkennungsurkunden.

Der Preis im Bereich der Umweltbildung ging an den Katholischen Kindergarten St. Quirinus, Tegernsee. Zweite von links: Staatssekretärin Melanie Huml.
Foto: Frieder Vogelsgesang

 

15. Juli 2012: Bürgervereinigung Obermenzing unterstützt White Ravens Festival mit 6000 Euro

Mit einem Festakt am späten Vormittag und vielen Ehrengästen aus der gesamten Welt leitete die Internationale Jugendbibliothek am Sonntag, den 15. Juli in Schloss Blutenburg das White Ravens Festival für Internationale Kinder- und Jugendliteratur ein. Trotz des regnerischen Wetters begeisterten sich im Anschluss zahlreiche kleine und auch große Gäste im Festzelt im Schlosshof bei Lesungen verschiedener internationaler Autoren, Workshops und Musik.

Die Auftaktveranstaltung für das bayernweite Festival, in dessen Rahmen in den folgenden Tagen eine Vielzahl von Veranstaltungen angeboten werden, wurde mit einer Spende in Höhe von 6.000 Euro von der Bürgervereinigung Obermenzing e.V. großzügig gefördert. Frieder Vogelsgesang, Vorsitzender der Bürgervereinigung, übergab gemeinsam mit Schatzmeister Thomas Hasselwander unter großem Applaus der Zuhörer an Bibliotheksdirektorin Dr. Christiane Raabe den Spendenscheck. "Wir sind froh, eine derartige wichtige internationale Institution im Herzen von Obermenzing beheimaten zu können. Die Arbeit der Jugendbibliothek kommt auch allen Obermenzingern zugute, daher unterstützen wir dieses Haus gerne bei seinen Aktivitäten," freute sich Vogelsgesang und warb in seiner kurzen Ansprache für die Arbeit der Bibliothek und auch den Freundeskreis der Jugendbibliothek.

Von links: Frieder Vogelsgesang, Dr. Christiane Raabe, Thomas Hasselwander. 
Foto: Carola Gäde

 

27. April 2012: Halme in Pfarrkirchen angekommen

Über sechs Jahre standen zwischen Frühjahr 2005 und Herbst 2011 drei überdimensionale Eichenhalme im See vor Schloss Blutenburg. Nachdem das Kunstwerk im November 2011 abgebaut wurde, sind mittlerweile zumindest zwei der drei Halme in Pfarrkirchen angekommen.

Über viele Jahre hinweg sorgte das Kunstwerk von Hermann Bigelmayr im See vor Schloss Blutenburg, dass anlässlich der BUGA 2005 zeitlich befristet aufgestellt worden war, für konträre Diskussionen. Im Herbst 2011 konnte durch den Künstler mit der Gemeinde Pfarrkirchen ein Abnehmer gefunden werden, der dem Kunstwerk eine dauerhafte Heimat geben wird (siehe Nachrichtenarchiv).

Am 27. April wurden nun zmindest zwei der vormals drei Halme am neuen Standort aufgestellt werden. Der dritte Halm hatte beim Transport Schaden erlitten und wird nun erneuert.

Christian Wanninger berichtet hierüber in der Passauer Neuen Presse.

 

7. November 2011: Verabschiedung und Amtseinführung

In einer Feierstunde wurde heute der bisherige Präsident der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen Dr. Johannes Erichsen feierlich verabschiedet und sein Nachfolger Bernd Schreiber durch Staatsminister Markus Söder in sein neues Amt eingeführt.

Eine große und illustre Gästeschar verabschiedete heute in festlicher Runde im Hubertussaal von Schloss Nymphenburg Dr. Johannes Erichsen in den Ruhestand. Drei Jahre hatte er, der zuvor die Museumsabteilung des Hauses leitete, das höchste Amt der Schlösserverwaltung inne und es hierbei nicht verabsäumt, der Verwaltung seinen persönlichen Stempel aufzudrücken, wie Markus Söder, seit wenigen Tagen als Finanzminister auch für die Schlösserverwaltung zuständig, in seiner Festansprache lobte. Ihm folgt nun der 1960 geborene Jurist Bernd Schreiber, vormals Leitender Ministerialrat im Finanzministerium, nach.

Staatsminister Markus Söder (Mitte) und Präsident Bernd Schreiber (links) verabschieden Dr. Johannes Erichsen. Foto: Frieder Vogelsgesang.
 

19. November 2011: Halme kommen nach Pfarrkirchen

Die Skulpturengruppe "sich aufrichtende Halme", die sechs Jahre im See vor Schloss Blutenburg stand, wird in Pfarrkirchen aufgestellt werden. Der Hauptausschuss hat dem Ankauf mit Mehrheit zugestimmt.

Die Passauer neue Presse berichtet über das neue Kunstwerk unmittelbar am Bahnhif in ihrer heutigen Ausgabe (19.11.2011):

BERICHT PASSAUER NEUE PRESSE (PDF)

 

 

6. November 2011: Buga-Kunst abgebaut

Am Donnerstag, den 3. November wurden die drei bis zu 15 Meter hohen Halme vor Schloss Blutenburg mit schwerem Gerät abgebaut. Sie werden eventuell eine neue Heimat in Niederbayern finden.

Am Sonntag, den 7. November zeugen noch verbliebene Betonringe und der größte der drei Halme von der sechs Jahre vor Schloss Blutenburg stehenden Skulpturengruppe "Sich aufrichtende Halme" des Obermenzinger Holzbildhauers Hermann Bigelmayr. Kinder haben den massiven Eichenstamm als Kletterspielzeug in Beschlag genommen. Sechs Jahre hindurch polarisierten die weithin sichtbaren Halme die Spaziergänger. Die Stimmen der Befürworter waren zwar häufiger zu vernehmen, es gab jedoch auch regelmäßig kritische Anmerkungen. Das temporär genehmigte Kunstwerk musste heuer endgültig abgebaut werden und findet eventuell eine neue Heimat an zentralem Ort in Pfarrkirchen, wie am Wochenende in der Passauer Neuen Presse zu lesen war.

BERICHT PASSAUER NEUE PRESSE (PDF)

 

Spielende Kinder auf dem letzten noch verbliebenen Halm am 7. November 2011. Foto: Albert Baumbach
 

6. November 2011: 12. Matinee der Blutenburg-Freunde

Bereits im 12. Jahr lud der Verein der Freunde Schloss Blutenburg die Mitglieder des Förderkreises zu einer Matinee in den Jella-Lepman-Saal des Schlosses. Heuer begeisterten die LadyStrings mit ihrem Programm "Von Barock bis Rock" die Gäste der beiden Veranstaltungen. 

 

Die LadyStrings begeisterten die Blutenburg-Freunde. Foto: Frieder Vogelsgesang.
 

November 2011: Neue Heimat für Halme ?

Mehrfach wurde heuer bereits der Versuch unternommen, die temporär genehmigte Skulpturengruppe im See vor Schloss Blutenburg wieder abzubauen. Nun haben die Halme voraussichtlich eine neue Heimat gefunden.

Vorbereitungen für den Abbau der Halme wurden in den vergangenen Wochen bereits getroffen, die Steine in den Fundamentringen gelockert. Künstler und Helfer stehen bereit, der Abbau scheiterte jedoch bisher am Wasserspiegel im See. Dieser muss unterhalb der Oberkante der Betonfundamente liegen, um einen reibungslosen Abbau durchführen zu können. Mit schwerem Gerät ist nun eine Demontage in der ersten Novemberwoche vorgesehen - nach aktueller Planung am Donnerstag, den 3. November um 8.00 Uhr.

Freunde der Halme, die anlässlich der BUGA 2005 aufgestellt wurden und rund sechs Jahre im See vor Schloss Blutenburg weithin sichtbar ein Zeichen setzten, ist es vielleicht ein kleiner Trost: Die massiven Skulpturen werden weder eingelagert, noch verheizt. Sie werden voraussichtlich im niederbayerischen Raum an prominenter Stelle wieder aufgestellt werden. Mehr sei heute noch nicht verraten, der noch notwendige Beschluss des zuständigen Gemeinderats steht nach unseren Informationen noch aus.

 

Vorbereitungen zum Abbau der Skulpturengruppe "Sich aufrichtende Halme" im Oktober 2011. Foto: Frieder Vogelsgesang.
 

Juni 2011: Blässhuhn verhindert Abbau der Halme

Bis Ende Juni hätte die weithin sichtbare Skulpturengruppe der sich aufrichtenden Halme im See von Schloss Blutenburg endgültig abgebaut werden sollen. Nun ist es ein brütendes Blässhuhn, das dem Kunstwerk eine weitere Verlängerung einbringt.

Zur Bundesgartenschau 2005 wurden entlang der Würm in Pasing und Obermenzing auf Initiative mehrerer örtlicher Vereine und mit finanzieller Unterstützung aus verschiedenen Fördertöpfen verschiedene Kunstwerke von vier ortsansässigen Künstlerinnen und Künstlern temporär genehmigt und aufgestellt. Der Großteil der Arbeiten wurde sodann im Herbst 2005 wie vorgesehen wieder abgebaut, verschiedene Gruppierungen setzten sich jedoch für einen dauerhaften Verbleib der drei grasgrünen Halme von Hermann Bigelmayr erfolgreich ein und konnten mehrfach eine Verlängerung erwirken, wiewohl das Kunstwerk in der Bevölkerung nicht durchweg auf Wohlwollen stößt.

Im Herbst 2010 jedoch forderte Josef Schwab von der Bayerischen Verwaltung staatlicher Schlösser, Gärten und Seen als Hausherr über Burg und See in einem harschen Brief, den sofortigen Abbau und drohte andernfalls mit einer Ersatzvornahme. War es 2005 noch angedacht, zumindest die drei Betonringe für anderweitige Aktionen im See zu belassen, war Schwab in diesem Punkt zu keinem Kosten senkenden Kompromiss bereit. Da eine derartige Aktion jedoch auch einer gewissen Vorbereitung bedarf, einigten sich alle Beteiligten letztlich auf den Juni 2011 als Abbautermin.

Das Wasser im See war dieser Tage bereits gesenkt, Schwerlastkran und mehrere Helfer bestellt. Nun jedoch macht ein Blässhuhn einen Strich durch die Rechnung. Hat es sich doch unmittelbar neben einem der Halme häuslich niedergelassen und brütet derzeit ein dutzend Eier aus. Heimische Vogelarten dürfen nach Bundesnaturschutzgesetz nicht in ihrer Brut gestört werden. Und da auch nach der Brutzeit die Jungen für eine gewisse Zeit das Nest als ihr zuhause betrachten werden, wurde der Abbautermin der Halme nun kurzerhand auf den Herbst 2011 verlegt.

 

Skulpturengruppe "Sich aufrichtende Halme" im November 2006. Foto: F. Vogelsgesang.
 

25. Mai 2011: Schwedens Kronprinzessin Viktoria zu Gast im Schloss

Anlässlich der Verleihung des Astrid Lindgren Gedächtnispreises wird die schwedische Kronprinzessin Viktoria gemeinsam mit Prinz Daniel zu Gast in der Internationalen Jugendbibliothek erwartet. Die Direktion der IJB rechnet mit einer Ankunft ab ca. 16.15 Uhr. Es wird vor dem Schloss Absperrungen für Gäste geben, die die Prinzessin und den Prinzgemahl gerne live erleben möchten. Zaungäste sind also herzlich willkommen, bei Ankunft des Kronprinzessinnenpaars dabei zu sein.

 

25. Mai: Astrid Lindgren Gedächtnispreis 2011

Der Astrid Lindgren Gedächtnispreis, (Astrid Lindgren Memorial Award, kurz ALMA), der 2002 von der schwedischen Regierung gestiftet wurde und einmal im Jahr von der schwedischen Kronprinzessin Victoria in Stockholm vergeben wird, zählt zu den wichtigsten internationalen Auszeichnungen für Kinderliteratur. In diesem Jahr geht er an den australischen Illustrator und Autor Shaun Tan.

Die ALMA-Jury begründete ihre Preisvergabe wie folgt: „Shaun Tan ist ein virtuoser und plastischer Erzähler, ein Wegbereiter für die neuen Möglichkeiten von Bilderbüchern. Seine Bildwelten stellen einen eigenen Kosmos dar, in dem nichts selbstverständlich ist und alles möglich scheint.“ Shaun Tan erzählt mit seinen surrealen anspielungsreichen Bildern von unwirtlichen Zukunftsorten oder von verlorener und wieder gewonnener Heimat. 2011 erhielt er außerdem einen Oscar für seinen Animationsfilm„The Lost Thing“.

Die Festrede zur Preisverleihung in Schloss Blutenburg hält der Kritiker und Übersetzer Joachim Kalka aus Stuttgart. Shaun Tan ist persönlich anwesend und berichtet über seine Arbeit.

 Die Veranstaltung ist öffentlich. Aufgrund des begrenzten Platzes wird um schriftliche Anmeldung per E-Mail an direktion@ijb.de bis zum 23. Mai gebeten.

Einladung und weitere Informationen als pdf

 

25.10.2010: Dr. Walter Scherf verstorben

Dr. Walter Scherf im Gespräch mit Dr. Andreas Bode anlässlich der Verabschiedung von Dr. Bode in den Ruhestand im Januar 2008. Foto: Frieder Vogelsgesang.

[29.10.2010 fv] Im Juni 2010 feierte die Internationale Jugendbibliothek den 90. Geburtstag ihres ersten Direktors Walter Scherf, der am 1. April 1957 die Leitung des Hauses aus den Händen von Bibliotheksgründerin Jella Lepman übernahm. Am 25. Oktober verstarb Walter Scherf. Scherf hat sich als Märchenforscher große Verdienste um das Jugendbuch erworben.

Walter Scherf, geboren am 11. Juni 1920, leitete die IJB 25 Jahre lang vom 1. April 1957 bis Ende April 1982. Ihm folgte ab dem 15. Mai 1983 Dr. Andreas Bode. Die Zwischenzeit überbrückte komissarisch Wolfgang Vogelsgesang, der den Umzug der Bibliothek von Schwabing nach Schloss Blutenburg vorbereitete. 

 

20.09.2010: "Bio-Oskar" im Schloss verliehen

[20.09.2010 fv]

Umweltminister Markus Söder verlieh erstmals den Bayerischen Biodiversitätspreis

 

Die Bewahrung der Schöpfung ist das Leitmotiv des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit: Gemeinsam müssen wir die Artenvielfalt erhalten und die natürlichen Lebensgrundlagen schützen. Der Bayerische Biodiversitätspreis, der "Bio-Oskar", würdigt deshalb vorbildliches ehrenamtliches Engagement für die Naturschätze im Freistaat. Dies betonte Dr. Markus Söder, Umweltminister, am 20. September 2010 bei der Auszeichnung der Preisträger in Schloss Blutenburg im Münchner Westen. "Bayerns Natur braucht Partner, die ihre Heimat lebens- und liebenswert erhalten wollen. Sie sollen Vorbild für andere sein."

Naturschutzarbeit kann laut Staatsminister Söder ohne die vielen ehrenamtlich tätigen Personen, Institutionen, Vereine und Verbände nicht vollends gelingen. Auch zahlreiche Landkreise, Städte und Gemeinden lieferten wertvolle Unterstützung: Deren Landschaftspflegeverbände seien wichtige Partner bei Naturschutzprojekten. Der Bayerische Naturschutzfonds würdigt daher herausragende Projekte und besondere Leistungen im Arten- und Biotopschutz in diesem Jahr erstmalig mit dem Bayerischen Biodiversitätspreis. Der Preis ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert und wird in zwei Kategorien verliehen: Es werden Projekte ausgezeichnet, die die Bayerische Biodiversitätsstrategie in vorbildlicher Weise umsetzen (Kategorie "Umsetzung"). Zudem wird die ehrenamtliche Kartierung von Pflanzen- und Tierarten zur Dokumentation der Artenvielfalt ausgezeichnet (Kategorie "Erfassung").

Mit dem Hauptpreis (7.500 Euro), der beide Kategorien vereint, zeichnete der Umweltminister die Kreisgruppe Landshut des Landesbundes für Vogelschutz für die Gebietsbetreuung der "Vogelfreistätte Mittlere Isarstauseen" aus. Sie erfasst und dokumentiert die Vogelbestände des Gebiets. Dabei arbeitet sie eng mit Fachbehörden vor Ort zusammen. Ihr Wissen setzen die Mitglieder gezielt in Artenschutzmaßnahmen um, zum Beispiel für die Flussseeschwalbe.

Preisträger in der Kategorie "Umsetzung" (3.000 Euro) ist der Landschaftspflegeverband Mittelfranken für "Die Berghexe am Hesselberg". Das Projekt bringt der örtlichen Bevölkerung auf kreative Weise das Thema Biodiversität am Beispiel der Berghexe, einem bedrohten Tagfalter, nahe. Mit zahlreichen Führungen und Naturerlebnisaktionen werden Kinder und Erwachsene aktiv in die Naturschutzarbeit eingebunden.

Preisträger in der Kategorie "Erfassung" (3.000 Euro) ist die Kreisgruppe Bad Kissingen des Bund Naturschutzes. Seit vielen Jahren erfassen die Mitglieder die vielfältige Pflanzen-und Tierwelt im Landkreis Bad Kissingen. Ihre Ergebnisse werden in Verbreitungsatlanten und Gefährdungslisten veröffentlicht. Sie sind wichtige Grundlage, um Arten- und Biotopschutzmaßnahmen vor Ort umzusetzen.

Ein Sonderpreis "Eigeninitiative für Biodiversität" (750 Euro) ging an Andrea Mayer aus Leiblfing (Landkreis Straubing-Bogen). Sie hat auf eigenem Grund eine Lindenallee angelegt sowie eine Streuobstwiese wiederhergestellt. Sie setzt damit ein vorbildliches Zeichen für einen naturnahen Umgang mit privaten Grundflächen - mit viel eigener Arbeitsleistung und eigenem finanziellem Engagement.

Ein eweiterer Sonderpreis "Engagement für Biodiversität in der Schule" (750 Euro) ging an die Volksschule Laubenberg (Landkreis Lindau). In einer Umwelt-Arbeitsgruppe wird den Kindern beim Bau von Nistkästen, "Igelhotels" und "Bienenpensionen" Biodiversität näher gebracht. Auf dem selbst angelegten Waldsinneaktivpfad oder bei der Pflege der Streuobstwiese, lernen die Kinder den Wert der Natur schätzen.

Die Preisverleihung wurde gemeinsam im Innenhof von Schloss Blutenburg gefeiert.

Frieder Vogelsgesang

Weitere Informationen: http://www.natur.bayern.de

Neben Staatsminister Dr. Markus Söder (links im Bild) sind auf dem Foto die Preisträger des ersten Biodiversitätspreises 2010 zu sehen. Von links: Franz Zang (Bund Naturschutz - Kreisgruppe Bad Kissingen), Andrea Mayer (Sonderpreisträgerin), Norbert Metz (Landschaftspflegeverband Bad Kissingen), Prof. Dr. Nezadal (Bayerische Umweltmedaille für sein Lebenswerk und sein Engagement für die Biodiversität), Christian Brummer (Landesbund für Vogelschutz - Kreisgruppe Landshut), Lieselotte Häge, Projekt betreuende Lehrerin der Volksschule Laubenberg, mit acht Kindern der Umweltgruppe der Volksschule Laubenberg (Sonderpreis).
 

Sonntag 29. Juni 2008: Franz Wiedemann verstorben

Franz Wiedemann, ein über alle Maßen für Obermenzing und seine Vereine engagierter Mitbürger, wurde am vergangenen Samstag mitten aus dem Leben gerissen, als er mit Mitgliedern seines Vereins, dem Verein für Volksmusik und Volkstanz D`Blutenburgler e.V., auf einem Radlausflug unterwegs war. 

Franz Wiedemann übernahm im Dezember 1985 den Vorsitz der Blutenburgler, als der erst junge Verein bereits wieder über seine Auflösung nachdachte, und führte ihn zu ungeahnten Erfolgen. Bereits im ersten Jahr seiner Vorstandstätigkeit initiierte Wiedemann den weit über die Grenzen von Obermenzing hinweg bekannten Blutenburger Weihnachtsmarkt und war über Jahre hinweg am Glühweinausschank Bestandteil des Marktes. Volkstanzveranstaltungen, das traditionelle Obermenzinger Starkbierfest im Alten Wirt, das Stadlfest auf dem Fenzlhof und später im Zehentstadel, Adventsingen in den Obermenzinger Kirchen, all das verdankt das Obermenzinger Kulturjahr dem rastlosen Engagement von Franz Wiedemann. Am 19. Februar 2004 wurde seine Arbeit durch die Verleihung des Würm-Talers gekrönt, der höchsten Auszeichnung der Obermenzinger CSU für Personen, die sich um das Obermenzinger Gemeindeleben besonders verdient gemacht haben. Als Franz Wiedemann kurz darauf im März 2004 nicht mehr für das Amt des Vorsitzenden zur Wahl antrat, wurde er einstimmig zum Ehrenvorsitzenden ernannt und war weiterhin unermüdlich für den Verein unterwegs. Im vergangenen Jahr konnten die Blutenburgler mit einem großen Fest ihr 25-jähriges Bestehen feiern. 

Auch über die Blutenburgler hinaus war der Verstorbene im Obermenzinger Vereinsleben tief verwurzelt, so zum Beispiel als Vorstandsmitglied in der Arbeitsgemeinschaft Obermenzinger Vereine sowie in der Interessengemeinschaft Zehentstadel und nicht zuletzt auch kurzzeitig im Vorstand des Vereins der Freunde Schloss Blutenburg e.V. Franz Wiedemann verstarb im Alter von 69 Jahren. 

Frieder Vogelsgesang, Vorstandsmitglied der Blutenburgler und Vorsitzender der Bürgervereinigung Obermenzing: „Der Verlust von Franz Wiedemann reißt ein großes Loch in unsere Mitte. Obermenzing wird ihn sehr vermissen.“ 

Gedenkveranstaltung am Montag, 7. Juli, um 13.45 Uhr in der Aussegnungshalle Waldfriedhof, neuer Teil.

 

1.12.2007: Großes Astrid-Lindgren-Fest

Anlässlich des 100. Geburtstags der schwedischen Autorin veranstaltet die Internationale Jugendbibliothek am 1. Dezember 2007 von 15.00 bis 18.30 Uhr ein großes Fest mit einem abwechslungsreichen Programm für Kinder und Erwachsene.

Den Auftakt machen die beliebte Münchner Geschichtenerzählerin Katharina Ritter und der Kinderchor der Bayerischen Staatsoper mit erzählten und gesungenen „Ohrwürmern aus Lindgren-Land“. Anschließend gibt es verschiedene Mitmachaktionen für Kinder: In einem Lindgren-Liederworkshop mit dem Kinderchorleiter der Staatsoper, Stellario Fagone, können Kinder bekannten Melodien aus den Lindgren-Filmen selbst einstudieren. Eine „Schatzsuche ins Taka-Tuka-Land“ bietet auch kleineren Kindern ab vier Jahren Gelegenheit zu einer Abenteuerreise durch die Lindgren-Bücher. Währenddessen können sich die erwachsenen Gäste in einem kleinen Café mit schwedischen Kuchenköstlichkeiten stärken, umgeben von Fotos der Schauplätze rund um das Leben und die Geschichten von Astrid Lindgren. Außerdem gibt es eine Führung durch die Buchausstellung „Pippi Langstrumpf, Michel, Ronja und all die anderen“ mit Originalausgaben und zahlreichen Übersetzungen. In einem moderierten Zeitzeugengespräch berichten die Autorin und Journalistin Sybil Gräfin Schönfeldt und die Verlegerin Silke Weitendorf (Oetinger Verlag) von ihren persönlichen Begegnungen mit Astrid Lindgren.

Im Anschluss an den Festnachmittag bietet die Schlossschänke einen kulinarischen Abend der besonderen Art: ein 4-Gänge-Menü à la Lindgren, verfeinert mit literarischen Beiträgen der Lindgren-Biografin Sybil Gräfin Schönfeldt.

Kartenreservierung für das Familienfest unter Tel. 089/891211-0.
Eintritt: 2,50 € für Kinder / 4,- € Erwachsene / Familien 8,- €
Karten für das 4-Gänge-Menü mit Lesung à 28,- € sind unter Tel. 089/891211-42 erhältlich.

 

31. März 2007: Führungswechsel

Im Rahmen einer großen Festveranstaltung übergab am 31. März 2007 die seit 1992 amtierende Bibliotheksdirektorin Barbara Scharioth die Leitung der Internationalen Jugendbibliothek in die Hände ihrer Nachfolgerin, der 1962 in Ludwigsburg geborenen Christiane Raabe. 

 

3. Oktober 2006: Beutekunst rückerstattet

Im Rahmen eines Tags der offenen Tür übergab der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude am 3. Oktober 2006 mit humorvollen Worten dem Verein der Freunde Schloss Blutenburg e.V. rund 32 Jahre nach dessen Gründung zwei großformatige Ölgemälde von Schloss Blutenburg als Dauerleihgabe. Es handele sich, so OB Ude, "um einen stadtgeschichtlich einmaligen Vorgang", die "erste Rückgabe von Beutekunst".

Obermenzing wurde 1938 nach München zwangseingemeindet. Bilder aus den Amtsräumen der Gemeinde wurden damals "eingesammelt" und dem großen Fundus der Stadt zur Ausstattung von Amtszimmern zugeführt. So gelangten diese Bilder irgendwann in die Bezirksinspektion Schwabing, wo sie kürzlich durch einen ortskundigen Obermenzinger erkannt wurden. Die Stadt München folgte dem Vorschlag, die geraubte Kunst wieder an ihren Ursprungsort zu bringen. Die Werke bleiben in städtischem Besitz, wurden dem Verein jedoch als Dauerleihgabe übergeben, solange der Verein besteht.

 

 

19.11.2005: Pumuckl im Schloss

 Die Münchner Autorin Ellis Kaut, weltweit bekannt durch ihre Figur des "Pumuckl", hat sich entschieden, ihre 1993 gegründete Stiftung zur Förderung des Lesens und der Kinderliteratur bei der Stiftung Internationale Jugendbibliothek in Schloss Blutenburg anzusiedeln. Am 17. November beging die mehrfach ausgezeichnete Schriftstellerin ihren 85. Geburtstag in Schloss Blutenburg und übergab bei dieser Gelegenheit ihre Stiftung in die Obhut der IJB.

Peter Nickl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Internationale Jugendbibliothek und Vorsitzender des Vereins Internationale Jugendbibliothek, und Bibliotheksdirektorin Barbara Scharioth gratulieren der Jubilarin und danken für die Übertragung der Stiftung.
 

7. Juli 2005: Lesemuseum eingeweiht

Nach rund einem Jahr Bauzeit wurde das neue Lese-Museum im Dachstuhl des alten Saalbaus ("Prinzenstall") feierlich eröffnet. 

 

Mai - November 2005: Kunst an die Würm - BUGA 2005

Dezentrales Projekt der Bundesgartenschau 2005 im Münchner Westen
Unter der Schirmherrschaft von Prof. James Reineking, Bildhauer 

Der Verein der Freunde Schloss Blutenburg e.V., die Bürgervereinigung Obermenzing e.V., das Kulturforum München West e.V. und der Verein Pasinger Mariensäule e.V. haben gemeinsam die Initiative ergriffen zur Bundesgartenschau 2005 auch die Würm in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken. Vier ortsansässige Künstler weisen zwischen Schloss Blutenburg und dem Pasinger Stadtpark mit Aufsehen erregenden Kunstwerken auf das Naherholungsgebiet unmittelbar vor unserer Haustüre hin. 

 

7. November 2004: 30 Jahre Blutenburgfreunde

Am 7. November 2004 feierte der Verein der Freunde Schloss Blutenburg e.V. sein mittlerweile 30-jähriges Gründungsjubiläum im Rahmen seiner  seit seinem 25-jährigen Bestehen 1999 regelmäßig durchgeführten Matinee für die Freunde des Vereins.

Symbolisch wurde eine Linde gepflanzt.

Einen Bericht zu dieser Aktion finden Sie hier.